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Welche Pflanzen gehören in einen Blockbohlenhaus Garten?

Das Frühjahr kommt und der Garten rund um das Blockbohlenhaus erwacht zu neuem Leben. Noch ist Zeit zu planen, was Sie mit Ihrem Garten anfangen möchten. Grundsätzliche Entscheidungen, wie Ziergarten oder Nutzgarten, Naturgarten oder Rasen mit Rosenbeeten oder vielleicht von allem etwas? Oder sogar eine Kombination von allem? Schön arrangierte Nutzpflanzen sind ja auch eine Zierde. Manche nutzen, indem sie Nahrung geben, andere profilieren sich im Bereich Pflanzenschutz und Förderung des Insekten- und Vogellebens.

Tatsächlich ist ein Blockbohlenhaus mit seinem, durch den Baustoff Holz bedingten, oft etwas rustikalen Charme sehr gut geeignet, um sowohl Nutzgärten als auch Naturgärten und etwas Wildnis gut aussehen zu lassen.

Nutzgarten-blockbohlenhaus

Je naturnäher ein Garten ist, desto weniger Arbeit macht er auch. So brauchen Gärtner, die sich mit naturnahem Gärtnern oder bioveganem Gärtnern beschäftigen, keine Dünger aus tierischen Produkten mehr zuzukaufen, sondern nutzen nur noch das, was sowieso schon im Garten wächst. Natürlich sind dann auch wilde Tiere am Blockbohlenhaus willkommen, ob es nun Füchse, Marder, Eichhörnchen sind, Insekten oder Vögel. Ein reiches Tierleben im Garten sorgt auch für eine natürliche Düngung.

Dasselbe gilt natürlich für die buchstäblich tausenden von Arten der Bodenflora und Fauna, die durch fleißiges Mulchen Nahrung, Schutz und eine Heimat im entstehenden Dauerhumus bekommen, von denen der Regenwurm sicher der bekannteste Vertreter ist.

Winterharte Arten am Blockbohlenhaus machen weniger Arbeit und sind natürlicher

Sicher mag es auch schön sein, das Blockbohlenhaus mit exotischen Arten, wie zum Beispiel einer Dattelpalme, eine Feige oder einen Zitronenbaum in einem Pflanzkübel zu schmücken aber Arbeit macht das Herein- und Herausstellen ja schon, mal ganz von den Sorgen um den richtigen Zeitpunkt, unvorhergesehene späte Fröste und die richtige Überwinterung abgesehen.

Heimische, lokale Arten, wie Heidekraut, Farne, Flieder, Stiefmütterchen, Zwergtannen, Eiben, Zypressen oder auch Fichten sind mindestens genauso schön und können am Standort bleiben. Zudem schmücken viele das Blockbohlenhaus auch während des Winters mit ihrem Grün.

Wer dennoch gerne Exotisches hat, für den gibt es durchaus auch winterharte Bananen, Christrosen, Japanische Eiben, Winterjasmin, Rhododendron oder Zaubernuss.

Auch der Kirschlorbeer behält die Blätter und bietet nebenbei den Bienen eine gute Weide im späteren Frühjahr.

Kirschlorbeer-blockbohlenhaus

Auch manche Gräser sind wintergrün, wie etwa Seggen oder die Stacheldrahtpflanze.

Heimische Früchte am Blockbohlenhaus

Wie viel Platz ist bei Ihnen rund um Ihr Blockbohlenhaus? Bei Früchten denkt man ja immer gleich an Obstbäume und je nach Größe des Gartens kann man da vor die Wahl gestellt werden.

Sie sollten sich klar werden, dass viele Obstbäume, wie Kirschen, Äpfel, Birnen sehr groß werden können und Sie möchten so einen Baum nicht ständig kleinschneiden. Also sollten Sie eine Auswahl treffen. Kleinere Bäume sind zum Beispiel Pfirsiche aber die sind auf Gebiete beschränkt, in denen die Temperaturen im Winter nicht zu tief herunter gehen.

Wenn Ihr Platz rund um das Blockbohlenhaus begrenzt ist, dann könnte es besser sein, mit vielen verschiedenen Arten von Früchten zu arbeiten, die allesamt kleiner sind. Die Erdbeeren sind ein Beispiel. Diese ursprünglichen Waldbewohner vertragen auch Halbschatten und sauren, humosen Boden, wie er etwa unter Beerensträuchern auftritt. Johannisbeeren, Stachelbeeren und die Josta-Kreuzung aus diesen sind dankbare Obstlieferanten, die nicht viel Platz einnehmen. Brombeeren und Himbeeren lassen sich an Zäunen oder Mauern mit Rankgittern ziehen.

Natürlich sind auch Zucchini, Tomaten, Avocados und Gurken botanisch gesehen Früchte aber wir sehen sie als Gemüse an, unter anderem weil sie nicht verholzt und mehrjährig sind, wie die typischen Obstgewächse.

Avocados-blockbohlenhaus

Blumen im Garten schmücken das Blockbohlenhaus

Je nach Jahreszeit blühen Blumen am Blockbohlenhaus in verschiedenen Farben. Manch ein Hobbygärtner hat die Kunst der Planung so perfektioniert, dass einige Blumen zu jeder Jahreszeit blühen und die blühenden Ziersträucher perfekt ergänzen.

Ob Sie nun Geranien, Glockenblumen, Nelken, Fingerhut, Margeriten oder Rittersporn in den Beeten um das Blockbohlenhaus anpflanzen: Bei vielen Arten spielen nicht nur die schönen Blütenformen und -farben eine Rolle sondern auch Gerüche und andere Eigenschaften.

Schon bei der Sonnenblume vermischt sich die Schönheit mit der Nützlichkeit, denn die Kerne kann man selbstverständlich ernten und essen oder trocknen und als Winterfutter für die Vögel aufheben.

Der Topinambur blüht sehr schön und bildet außerdem noch essbare Knollen, auch Kartoffeln wurden früher als Ziergewächse angepflanzt.

Die sogenannte Studentenblume oder Tagetes sieht schön aus und hat einen Nutzen beim biologischen Gärtnern, indem sie Nematoden vertreiben beziehungsweise reduzieren. Pflanzen Sie Tagetes zwischen Ihre Gemüse, dann haben sie einen schützenden Effekt und es sieht gleichzeitig schön aus. Gerade ein Blockbohlenhaus kann von einem solchen naturnahen Mischanbau, auch von Gemüsen, gemischt mit Natur und schützenden Kräutern optisch profitieren.

Viele Pflanzen, die wir als mediterrane Kräuter kennen, wie Lavendel, Rosmarin, Ysop, Thymian oder auch die heimische Pfefferminze blühen schön und haben solche schützenden Effekte im Mischanbau etwa mit Kohlarten.

Rosmarin-blockbohlenhaus (1)

Natur am Blockbohlenhaus

Natürlich möchten wir den Bereich um das Blockbohlenhaus auch gestalten aber die Entscheidung, einen Teil des Gartens als Refugium für die Natur zu reservieren ist eben auch eine Komponente einer solchen Gestaltung. Viele wilde Blumen können dort blühen, die einfach nur schön aussehen und keine Pflege brauchen, wie die Goldrute, Königskerze, Akeleiblüte, Lupinen, Klatschmohn, Wegwarte, Frauenmantel und andere, je nachdem, wie der Boden und die klimatischen Verhältnisse am Blockbohlenhaus beschaffen sind.

Viele Arten, wie das Labkraut, der Giersch, der Löwenzahn, Ackersenf, Bärlauch und viele andere machen schmackhafte und sehr vitaminreiche Ergänzungen zum Salat. Die Brennessel ist ein wahrer Alleskönner: Man kann sie wie Spinat zubereiten, Wurzeln und Samen sind essbar, man kann Jauchen oder Aufgüsse machen, die nicht nur einen hervorragenden Dünger abgeben, sondern sogar als natürliches Herbizid oder Pestizid verwendet werden können und sie gibt vielen nützlichen Insekten Heimat und Nahrung, wie etwa dem Marienkäfer, der gerne Blattläuse frisst.

Lassen Sie hohle abgestorbene Stengel im Herbst stehen als Nisthilfen für Insekten, nutzen Sie Ihre wilde Ecke, um dort Mulchmaterial für den Gemüsegarten am Blockbohlenhaus zu ernten, geben Sie Vögeln einen Nistplatz und der Natur ein Refugium, wo sie sich selber regenerieren kann.

vogeln-einen-nistplatz-blockbohlenhaus

In einem solchen Garten gedeihen dann auch Möhren, Radieschen und Buschbohnen mühelos, gesund und widerstandsfähig.

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