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Was sollten Sie wissen über ökologisches Wohnen in einem Gartenhäuschen?

Erstmal sollte man wissen, dass man überhaupt in einem Gartenhäuschen wohnen kann. Das jetzt gerade boomende Thema „Tiny House“ sorgt dafür, dass immer mehr Holzgebäude in der Größe eines Gartenhäuschens ausgebaut und als Hauptwohnsitz bewohnt werden.

Aber auch ein Bewohnen im Garten eines Hauses mit aller nötigen Infrastruktur ist möglich. So dienen Gartenhäuschen etwa als Zimmer für heranwachsende Kinder, als Gästezimmer für private oder zahlende Gäste, als Gartenbüros oder, bei größeren Gärten, sogar als Wochenendwohnungen und Ferienbungalows.

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Dabei laden sowohl die natürliche Umgebung, als auch der natürliche Baustoff Holz dazu ein, die ganze Umgebung und das gesamte Wohnerlebnis auch möglichst ökologisch, giftfrei und natürlich zu gestalten.

Naturnahes und nachhaltiges Leben im Gartenhäuschen – geht das?

Ein Gartenhäuschen macht Ihren Garten zu einem bewohnten Raum, zu einer Oase der Natur in unserer mehr und mehr künstlichen Lebenswelt. Der Mensch hat – gerade heute in Zeiten eines durch ungebremsten Konsum angeschobenen rücksichtslosen Ressourcenverbrauchs und wachsender Müllberge auf der anderen Seite – eine tiefe Sehnsucht nach natürlichen und nachhaltigen Lebensstilen. Holz statt Plastik, Qualität statt Quantität, weniger ist mehr, biologisch, ökologisch sind so Schlagworte unserer Zeit, die diesen Wunsch beschreiben, dass man statt des Verbrauchs sich lieber in die Kreisläufe der Natur einklinken möchte ohne sie dadurch zu schädigen.

Jeder Gartenbesitzer, der den Garten bewusst nutzt – sei es als Ziergarten, als Seelennahrung oder als Nutzgarten, etwa um wenigstens etwas Obst und Gemüse selber, vielleicht sogar chemiefrei, biologisch anzubauen tut dies im Grunde aus dieser Sehnsucht nach einem harmonischen Zusammenleben mit der Natur heraus.

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Die gute Nachricht ist: Wie stark Sie Ihr Gartenhäuschen in diese Richtung ausbauen liegt ganz in Ihrer eigenen Wahl. Bis hin zu völlig autarken Einheiten ohne zusätzlichen Strom, Wasser oder Ressourcenverbrauch kann man ein Gartenhäuschen aus Holz ausbauen, wobei diese Tätigkeit dann nicht nur zu der gewünschten Einbindung in die Natur und der Unabhängigkeit von der künstlichen zivilisatorischen Infrastruktur führt, sondern gleichzeitig ein schönes, kreatives Hobby sein kann, welches dann sogar gewinnbringend eingesetzt wird, wenn man einen solchen Ausbau anbietet auf einem Markt, in dem viele genau so einen ökologischen Ansatz wünschen.

Wie kann ich mein Gartenhäuschen zum ökologischen Leben fit machen?

Ein erster wichtiger Schritt besteht in der Wahl des Materials für Ihr Gartenhäuschen. Weder Bausteine, noch Metall oder gar Plastik ermöglichen eine so ökologische und nachhaltige Herstellung wie Holz.

Holz ist ein natürliches, nachwachsendes Baumaterial. Im Norden Europas, in der Kälte mit kurzen Vegetationszeiten, wo Kiefern auch in der Natur, etwa in den oberen Vegetationsgürteln der Alpen, vorkommen, viel härter und widerstandsfähiger als bei uns im vergleichbar „warmen“ Deutschland, wird das Baumaterial angebaut, geschlagen und direkt vor Ort zugesägt zu Fertigbausätzen von Gartenhäuschen, die Sie im Internet auswählen und bestellen können.

Damit haben Sie schon mal alle Kästchen für ökologisch, nachhaltiges Baumaterial abgehakt.

Als willkommenen Nebeneffekt haben Sie sich ein ein wundervolles, gesundes, nach Wald und Harz duftendes Wohnklima mit ausgeglichenen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsverläufen und atmenden Wänden eingekauft.

Als hervorragender natürlicher Isolator bietet Holz auch die richtige Basis für eine hochwirksame Wärmeisolierung, die heutzutage natürlich zu ökologischem Wohnen dazu gehört. Wählen Sie ein Gartenhäuschen aus möglichst dickem Holz von mindesten 40mm, besser noch 70mm Wandstärke und Sie schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe: Eine sehr gute Grundisolierung und eine hohe Stabilität und Haltbarkeit.

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Isolieren Sie Ihr Gartenhäuschen mit Stoffen, die die Natürlichkeit nicht beschädigen

Ob Gartenhäuschen oder Holzhaus: Baubiologisch einwandfreies Bauen ist ganz einfach möglich, indem Sie soviel Chemie und künstliche Stoffe weglassen, wie möglich. Eine Holzbehandlung, die natürliche Substanzen, wie Firnis oder Öle benutzt und die Poren nicht verschließt, eine Isolierung mit natürlichen Stoffen, wie Mineralwolle, Zellulosefasern, Hanf oder Holzwolle ohne Dampfsperren, Innenverkleidungen aus natürlichen Stoffen wie Paneelen, Naturstein oder Lehm oder eine Mischung daraus. Selbst Keramik oder Fliesen lassen sich im Gartenhäuschen anbringen, wenn man sie so anbringt, dass sie vom Schrumpfungsprozess, dem sogenannten „Setzen“ eines Holzhäuschens in den ersten Jahren, nicht betroffen sind.

Es gibt auch Bausätze mit fertig isolierten Gartenhäuschen zu kaufen, die in doppelschaliger Blockbohlenbauweise mit einem Isolierungsmaterial zwischen den doppelten Wänden geliefert werden. Hier brauchen Sie sich eventuell nur noch um die Isolierung von Decke und Boden selbst zu kümmern.

Ökologische Logistik rund um das Gartenhäuschen

Ein Gartenhäuschen zum Wohnen wird einige Versorgung benötigen, selbst, wenn das Haupthaus direkt daneben steht. Dazu gehören:

  • Strom
  • Wasser
  • Heizung

Als weiteren Punkt könnte man auch Nahrung einführen, wenn man den umliegenden Garten für die Erzeugung von biologischen Nahrungsmitteln nutzt.

Außerdem könnte man den Garten für die Behandlung von Abwasser nutzen, indem man es durch eine Reiche von kleinen, mit Binsenarten bepflanzten Klärteichen fließen lässt oder in Beeten versickern lässt. Das daraus gewonnene Wasser kann man dann wieder für die Gartenbewässerung oder auch als Brauchwasser etwa für die Klospülung verwenden.

gewonnene-Wasser-Gartenhäuschen

Genauso kann man Regenwasser verwenden, wenn man sein Gartenhäuschen mit Dachrinnen ausstattet und zusätzlich kann man Regenwasser auch sehr gut zum Wäsche waschen nehmen. Das weiche Wasser wird auch zu einer Ersparnis beim Waschmittelverbrauch führen, falls Sie nicht direkt Rosskastanien oder Efeu aus dem Garten zum Waschen benutzen.

Strom: Eine kleine Solaranlage auf dem Dach des Gartenhäuschens, etwa eine sogenannte „Inselanlage“, die die tagsüber „geernteten“ Strom in Batterien speichert, damit er nachts für Beleuchtung oder auch unterstützend zur Heizung eingesetzt werden kann, ist natürlich schon fast Standard für ökologisches Bauen.

Wasser: Regenwasser kann auf jeden Fall verwendet werden. Wasser aus einem Brunnen kann man eventuell gleich trinken. Auch einen Wasserfilter kann man selber mithilfe von Aktivkohle, Schotter und Sand selber bauen um Trinkwasser zu gewinnen.

Heizung: Der gute alte Holzofen oder auch Kamin, in dem Holz verheizt wird, bietet sich an, wenn in der Umgebung genug Altholz zu holen ist. Das kann Baumschnitt aus dem eigenen Garten oder Holz aus einem nahegelegenen Forst sein, wo man oft mit Einverständnis des Försters Altholz aufsammeln darf.

Kamin-Gartenhäusche

Wärmepumpen bieten eine Alternative für Menschen, die etwas technischen Aufwand nicht fürchten und offenes Feuer vermeiden möchten.

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