Ökologische Holzgaragen

Ich muss Ihnen gestehen, dass ich, jetzt, wo ich mir ein neues Auto gekauft habe und immer abends, beim Wetterbericht auf meinem Platz hin und her rutsche, ich mir ernsthafte Sorgen um meinen fahrbaren Untersatz mache. Ich meine, jetzt habe ich so ein teures Auto, draußen auf dem Parkplatz vor dem Haus stehen, aber ich schütze es nicht. Natürlich könnte ich eine Abdeckung im Baumarkt kaufen und diese Tags für Tags auf das Auto, rauf und wieder runternehmen, aber praktisch ist das nicht und gegen Hagel ist das Auto dann ja auch immer noch nicht geschützt. Es muss also eine andere Lösung her.

Ich habe leider keinen passenden Platz um eine vollwertige Betongarage aufbauen zu lassen und ich würde wahrscheinlich, vom Bauamt dafür auch keine Genehmigung bekommen, aber für freistehende Holzgaragen (Klicken Sie hier), sollte es eigentlich einfacher sein eine Bauerlaubnis zu erhalten und natürlich auch kostengünstiger und schneller sein, diese zu errichten.

Holzgaragen sollen der perfekte Schutz für das Auto sein verspricht der Verkäufer mir. Auf Neudeutsch werden sie auch gerne als Carport bezeichnet, dieser ist dann aber auch eher an den Seiten offen und nicht wie vollwertige Holzgaragen, komplett geschlossen. Ich bleibe so oder so lieber bei dem ursprünglichen Ausdruck der Holzgaragen.

Eine Garage aus Holz soll zum Beispiel den Vorteil haben, dass sich das Auto im Sommer durch die Sonneneinstrahlung nicht so stark aufheizt, was den Innenraum und die mittlerweile so stark vorhandene Elektronik schützt. Natürlich schützt die Überdachung auch gegen Vogeldreck, Laub und das doch schon sehr lästige Eiskratzen im Winter.

Man kann die Holzgaragen auch noch durch einen zusätzlichen, weiteren und praktischen Zusatzraum erweitern und erhält so eine gute Möglichkeit der Aufbewahrung, für Fahrräder und andere Dinge. Es gibt die Holzgaragen in verschiedenen Ausführungen, als Einzelstellplatz oder als Stellplatz für zwei Autos. Es gibt scheinbar auch Varianten, die Platz für ein Auto und Motorrad lassen und das wäre genau das was ich suche.

Holzgaragen sollen sich natürlich auch der Umgebung anpassen und ich finde, dass sie das voll und ganz schafft, sicherlich besser als ein Betonklotz in den man das Auto reinfährt. Ich finde die Ökologie auch sehr wichtig und die Holzgaragen haben einen niedrigeren Fußabdruck und hat auch die Vorteile der kurzen Bauzeit, ein gutes Raumklima, der Eingenmontage und das sie generell preiswerter sind.

Es gibt aber einige Dinge, die man beim Kauf und Aufbau von Holzgaragen beachten sollte. Eine Holzgarage, soll natürlich zuallererst als Unterbringung für das Auto dienen und das werden Sie aller Wahrscheinlichkeit nach auch machen wollen. Also sollte das Auto genügend Platz haben und Sie sollten auch an die Zukunft denken, in der Sie sich vielleicht einen SUV kaufen möchten, oder ein Wohnmobil?

Soll dieses in die Garage passen, dann müssen Sie schon heute daran denken und vorplanen. Wird es ein zweites Auto geben, soll noch ein Boot reinpassen, was auch immer, wägen Sie die Wahrscheinlichkeiten ab und entscheiden Sie sich dementsprechen für eine größere oder kleinere Variante.

Ein ganz wichtiger Tipp, auch für die Zukunft, wenn Sie darüber nachdenken, sich irgendwann ein Elektroauto zu kaufen, dann lassen Sie jetzt schon den nötigen Starkstromanschluss legen und denken Sie auch über Solarkollektoren, auf dem Dach der Garage nach. Machen Sie sich aber nicht zuviele Gedanken. Holzgaragen können im Gegensatz zu Beton und Metall auch noch später recht gut erweitert werden und auch das nachträgliche Verlegen von Stromanschlüssen ist eine vergleichsweiße doch sehr einfache Angelegenheit.

Vielleicht möchten Sie anstatt des am Anfang erwähnten Raum der Unterbringung für die Fahrräder und so weiter, lieber einen kompletten Party- oder Werkraum in einem Teil der Garage einrichten, oder Sie wünschen sich schon seit langem einen anderen und besseren Raum, um die Wäsche aufzuhängen.

Dann müssen Sie vorallem an eine gute und geeignete Belüftung, eine Heizung und die Isolierung denken. Es sollte dann auch nicht vergessen werden, einige Fenster und Türen einzuplanen und auch die Beleuchtung der Räume ist dann gegebebenfalls auch zu planen und alles sollte von einem Statiker betrachtet und für gut befunden werden. Holz hat aber einen weiteren großen Vorteil.

Holz ist im Gegensatz zu Beton, ein warmes Material mit sehr guten Wärmeleit- und Wärmespeicherfähigkeiten. Stahl und Beton ist ein sehr kaltes Material, was bedeutet, dass Sie gerade im Winter sehr viel Heizen müssen, wenn Sie die Garage, als einen weiteren Raum benutzen möchten. Holz nimmt die Wärme aber besser auf, so sparen Sie Geld und der Umwelt tun Sie etwas Gutes.

Wenn Sie sich für eine der vielen möglichen Holzgaragen entschieden haben, dann können sie eigentlich egal ob Sie sie selber aufbauen oder sie aufgebaut wird, aufgrund des Werkstoffes nichts falsch machen. Holz ist ein toller Naturbaustoff und ist anders als Beton nachhaltig und wird nicht industriell gefertigt.

Es werden keine Abgase erzeugt und auch die Nachhaltigkeit ist durch die Aufforstung garantiert. Holz trägt durch seine Einzigartigkeit zum Raumklima bei und zwar sehr positiv, was gerade in einer Garage wichtig ist, die Sie eventuell nicht nur als Abstellplatz für Ihren Wagen benutzen wollen, sondern eben auch als eine Art Aufenthalts- oder Werkraum.

Holzgaragen erfüllen also absolut die Anforderungen der ökologischen Nachhaltigkeit, wenn man darauf achtet, dass man den Werkstoff von einem Anbieter kauft, oder sich die Garage von einer Firma aufstellen lässt, die sich der Nachhaltigkeit und der Ökologie verpflichtet hat. Die Verpflichtung beinhaltet, dass das Holz nur aus ökologisch gepflegten Beständen kommt, oder zum Beispiel Sturmholz ist, dass wieder aufgeforstet wurde.

Es ist nicht unbehandelt oder wurde speziell mit naturnahen und ungefährlichen, bzw. nicht belasteten Stoffen behandelt und versiegelt.  Das erkennt man meistens an bestimmten Siegeln der Verbände und durch eine Zertifizierung, oder eben auch durch ein Zertifikat das überreicht wird.

Das einzige an was man dann noch denken muss, ist die Art der Auffahrt zu den Holzgaragen. Wählt man eine schnelle Einfahrt in den Torbogen oder doch eher eine pompös, rundläufige Anfahrt. Aber das hängt vorallem mit dem Platz zusammen, der Ihnen zur Verfügung steht und was Ihr persönlicher Stil ist.

Bei Holzgaragen können Sie sich aber sicher sein, dass Sie eine richtige Wahl treffen und Sie sie ganz nach Ihren Vorstellungen und individuell anpassbar planen und bauen können.

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