Neun Gründe Ihr Haus mit Holzschutzmitteln zu behandeln

Holz ist ein natürlicher Baustoff, der sehr empfindlich auf Veränderungen der Umgebung reagiert. Verrottung ist eine von den möglichen Reaktionen des Holzes auf den Wandel der Natur. Dabei handelt es sich um einen biochemischen Prozess, der zu einer Verringerung der Holzmaße und des Volumens führt.

Verrottung kann eine Schwächung der nützlichen Eigenschaften des Holzes und Veränderungen der Farbe verursachen.  Wenn dieses Problem nicht rechtzeitig behandelt wird, kann das Holz nutzlos oder sogar gefährlich für Ihre Umgebung werden.

Doch es ist möglich diese Verrottung zu verhindern. Holzschutzmittel können eine Lösung darstellen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die wesentlichen Gründe auf, warum es so dringend notwendig ist das Holz mit Holzschutzmitteln zu behandeln.

1. Holzschutzmittel schützen das Holz vor Fäulnis: Holz ist ein biologisches Material und wird für verschiedene Zwecke benutzt, wie z. B. als Treibstoff, Baumaterial und sogar als Nahrungsmittel für bestimmte Mikroorganismen.

Deshalb ist die Behandlung des Holzes von seinem Zweck abhängig. Man behandelt das Holz, das für die Herstellung von Papier benutzt wird, anders als das Holz, das später zum Möbel wird. Wenn es sich um Holz als Baumaterial handelt, darf man nicht vergessen, dass die Imprägnierung ein sehr wichtiger Schritt dabei ist.

Ein Blockbohlenhaus, das mit Holzschutzmitteln behandelt wird, reagiert weniger empfindlich auf Feuchtigkeit und hält daher deutlich länger.

2. Holzschutzmittel schützen Ihr Holzhaus von Insekten: Unbehandeltes Holz ist ein beliebtes Nahrungsmittel für viele verschiedene Insekten.  Manche Insekten sind für das Holz gefährlicher als andere. Sie können mitunter zu außergewöhnlich großem Schaden führen - Zerstörung von Konstruktionen, Möbelbeschädigungen und vieles andere.  Außerdem verbreiten sie sich sehr schnell. Holz, das mit Holzschutzmitteln behandelt wird, "schmeckt" den meisten Insekten einfach nicht mehr.

3. Vermeiden Sie Allergien:  Wenn das Holz für eine längere Zeit feucht bleibt, kann es anfangen zu schimmeln. Feuchte Stellen sind generell ein perfektes Zuhause für Schimmel.  Wo Schimmel entsteht werden nicht nur mechanisch-technologische Eigenschaften des Holzes beeinträchtigt, sondern er kann auch zur Zerstörung ganzer Holzteile führen.

Außerdem verbreitet Schimmel seine Sporen über die Luft, und schädigt so die Gesundheit des Menschen. Wenn man viel Zeit in einem Raum verbringt, in welchem die Luft mit Schimmelsporen infiziert ist, besteht eine sehr große Gefahr allergisch zu reagieren.

Es ist sehr wichtig nicht zu vergessen, dass, wenn er einmal da ist, Schimmel überall ist und eine übliche Reinigung der Oberfläche dafür nicht ausreicht. Nur spezielle chemische Substanzen in Kombination mit der absoluten Trockenlegung können Ihnen dabei helfen.

4. Holzschutzmittel helfen um Holzpilze zu vermeiden: Es gibt sehr viele Arten von Holzpilzen, die nicht alle gleich gefährlich für das Holz sind, von denen aber alle die Cellulose im Holz zerstören, was zu einer Schwächung der mechanischen Eigenschaften des Holzes führt.  Aus diesem Grund beginnt das Holz zu knacken und verformt sich.

5. Mit Holzschutzmitteln behandelte Holzhäuser benötigen weniger Pflege:  Daher ist es empfehlenswert vor dem Kauf eines Blockhauses, Holzhauses oder anderer Holzkonstruktion zu überprüfen, ob das Holz mit Schutzmitteln behandelt wurde.

Eine Behandlung mit Holzschutzmitteln stellt sicher, dass das Holz nicht nur lange halten wird, sondern in diesem Zeitraum auch gut aussehen wird. Das bedeutet auch, dass Sie in der Zukunft nicht zu viel Geld ausgeben müssen um das Haus in einem guten Zustand zu halten.

6. Sie werden Energie sparen:  Wenn das Holz von bestimmten Mikroorganismen beschädigt wird, verliert es seine Wärmedämmeigenschaften. Um die höheren Kosten für die Aufheizung des Hauses zu vermeiden ist es ratsam, das Holz mit Holzschutzmitteln zu behandeln.

7. Verhindern Sie die Bewegung der Holzstruktur: Wenn Holz von UV-Strahlung, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen betroffen wird, erfolgt die Abspaltung von Lignin. Wenn Lignin vom Wasser betroffen wird, produziert es schmelzende Substanzen, die durch Regenwasser ausgewaschen werden.

Als Ergebnis beginnt das Holz sich auszudehnen oder zusammenzuziehen, abhängig von den äußeren Bedingungen. Aus diesem Grund wird Holz leicht Risse bekommen, in denen sich Feuchtigkeit sammeln kann. Zudem wird das Holz vergrauen.

8. Umweltbewusstsein: Eine Imprägnierung des Holzes mit Holzschutzmitteln verlängert die Zeit, die Ihnen das Haus dienen wird. Daher müssen Sie das alte Haus nicht so bald durch ein neues ersetzen. Keine weiteren Bäume werden gefällt und es wird keine Energie für die Herstellung eines neuen Hauses verwendet.

9. Behandlung mit Holzschutzmitteln spart Ihr Geld und Ihre Zeit: Ein Blockbohlenhaus, das mit Holzschutzmitteln imprägniert wird, muss im Vergleich zu einer unbehandelten Holzhütte viel seltener renoviert werden. Unbehandeltes Holz fängt schon nach ein paar Jahren an seine Form zu verlieren. Um dies so weit wie möglich zu vermeiden, ist es empfehlenswert, Holz mit Holzschutzmitteln zu behandeln.

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