Was man beim Kauf von Holzgaragen beachten sollte

Eine Holzgarage soll für Hausbesitzer die Möglichkeiten zur Unterbringung verschiedenster Gegenstände erhöhen. In erster Linie werden Sie hier natürlich Ihr Auto unterbringen wollen. Entsprechend viel Platz muss eine von Ihnen errichtete Holzgarage bieten können.

Doch auch Regale und Schränke, die Ihnen etwas mehr Stauraum für Werkzeug, Aufbewahrungskisten usw. verschaffen, können hier ihren Platz finden. Wenn Sie Ihre zukünftige Holzgarage bauen und diese auch gleichzeitig als Hobbyraum, Partyzimmer oder zusätzlichen Wohnraum nutzen wollen, sollten Sie sie in den entsprechenden Grössenmaßen planen und natürlich alle Mittel einplanen, die dazugehören, diesen Raum auch für längere Zeit nutzbar zu machen.

Hier wäre in erster Linie an eine geeignete Belüftung, eine Heizung und eine perfekte Isolierung zu denken. Fenster, Türen und Tore sind ebenfalls einzuplanen, damit Sie jederzeit uneingeschränkten Zugang zu Ihrer Holzgarage haben.

Fertiggaragen aus Holz erhalten Sie bereits mit dem Service des Aufbaus auf einer von Ihnen bestimmten Stelle auf Ihrem Grundstück. Möchten Sie Ihre Holzgarage allerdings selbst aufbauen, sollten Sie einige wichtige Detailsunbedingt beachten.

Für eine Holzgarage sprechen viele positive Eigenschaften, die das Material mit sich bringt. Mit der Entscheidung für Holz als Baustoff können Sie eigentlich nichts verkehrt machen.

Der ökologische Aspekt: Holz ist ein reiner Naturstoff. Anders als Beton oder Stahl wächst Holz nach, lässt sich aufforsten und muss nicht industriell hergestellt werden. Damit helfen Sie auch, die Natur zu schonen, da bei der Herstellung keinerlei Abgase in die Luft geschleudert werden.

Alle Abfallprodukte des Holzes lassen sich für andere Produkte einsetzen, sodass hier nichts verloren geht. Der einzige maschinelle Eingriff, den Holz erfährt, ist der Zuschnitt und die Trocknung. Holz wird immer wieder aufgeforstet, sodass alle Befürchtungen, dieses Material könnte ausgehen, unbegründet sind.

Ein weiterer ökologischer Aspekt: Das natürliche Material Holz trägt positiv zum Raumklima und somit zu Ihrer Atemluft bei. Holz nimmt das Kohlendioxid, welches Sie mit jedem Atemzug ausatmen auf und speichert es. So senkt die Verwendung von Holz sogar die CO2-Emissionen auf dem gesamten Planeten.

Auch Ihr Raumklima ist so entsprechend viel ausgeglichener, was Sie unbedingt bedenken sollten, wenn Sie Ihre Holzgarage nicht nur zum Unterstellen Ihres Wagens, sondern auch als Hobby- oder Wäscheraum nutzen wollen. Die Luftfeuchtigkeit wird ebenfalls durch Holz reguliert, sodass Sie hier immer perfekte Verhältnisse vorfinden.

Das Holz kann wieder verwendet werden: Im Gegensatz zu Beton und Metall lässt sich das Material Holz wiederverwerten, was nicht nur Vorteile mit sich bringt, falls Sie einmal beschließen sollten, Ihre Holzgarage zu versetzen, sondern auch für den Fall, dass Sie sie komplett abreisen wollen oder müssen. Hier lässt sich das Material problemlos wiederverwerten.

Natürliche Wärmeregulation bei Holz: Stahl und Beton sind kalte Materialien. Die bekommen Sie besonders im Winter zu spüren. Große Mengen an Heizenergie sind notwendig, um einen Raum zu erwärmen. Holz hingegen ist weich und nimmt die Wärme aus seiner Umwelt auf.

So sparen Sie sich viel Geld ein, das Sie sonst in die Beheizung Ihrer Garage stecken würden. Sie haben auch die Möglichkeit, sich länger in Ihrer neuen Holzgarage aufzuhalten, ohne zusätzliche Energie für das Heizen aufwenden zu müssen.

Die Bearbeitung einer Holzgarage ist einfach und praktisch: Steckdosen einbinden, Kabelkanäle verlegen oder ein Regal anbringen – mit Holz ist das eine simple Angelegenheit, da es sich hier um ein recht weiches Material handelt. Die Stromversorgung lässt sich tatsächlich noch nachträglich in Ihrer Holzgarage installieren.

Wenn Sie eine Holzgarage selbst bauen möchten, sind einige Dinge zu beachten, bevor Sie sich aktiv mit den einzelnen Elementen beschäftigen. Es ist nicht unbedingt notwendig, dass Sie ein Fundament errichten. Natürlich wäre dies von Vorteil, was die Statik betrifft, aber ein mit Kies verfestigter Boden reicht vollkommen aus. Weiterhin sollten Sie sich über Folgendes im Klaren sein:

  • Welchen Platz benötigen Sie? Wie groß muss Ihre Holzgarage sein?

Nehmen Sie hierzu einfach einmal die Maße Ihres Wagens. Achten Sie aber darauf, dass die Türen weit geöffnet sind, schließlich wollen Sie auch bequem ein- und aussteigen können. Wenn Sie weiteren Raum für Regale, Arbeitsbänke und Maschinen benötigen, dann müssen Sie diesen zusätzlichen Platz in Ihrer Holzgarage mit einberechnen und das ist oft nicht wenig Platz.

  • Welche Form soll Ihre Zufahrt haben?

Je nachdem, wie groß Ihr Grundstück ist, sind Ihnen in der Gestaltung Ihrer Zufahrt zu Ihrer Holzgarage keine Grenzen gesetzt. Dabei ist es ganz egal, ob Sie es schlicht und gerade oder pompös und rundläufig mögen.

Sie müssen nur vor Baubeginn die Entscheidung treffen, wo genau Ihre Garage aus Holz in Zukunft positioniert sein soll, wie Sie dort hin gelangen und welchen Weg Sie von Ihrer Garage bis zu Ihrem Haus zurücklegen möchten.

Holz als Baumaterial ist vergleichsweise leicht und die einzelnen Teile lassen sich mit wenig Aufwand verladen. Damit sind die Lieferung und die Installation recht einfach.

  • Der Vorteil eines elektrischen Garagentores

Garagentore lassen sich heutzutage sowohl manuell als auch auf elektrischem Wege öffnen. Wenn Sie viel mit Ihrem Auto unterwegs sind und nicht jedes Mal vor dem Befahren der Holzgarage aussteigen möchten, empfiehlt sich der Einbau eines elektrischen Tores.

Hierbei sollten Sie allerdings darauf achten, dass es mit einer Blockierung der Antriebe versehen ist, sobald sich ein Fremdkörper unter dem zufahrenden Tor befindet. Das kann entweder ein Ball, ein Kind oder auch Ihr Auto sein.

Der Antrieb blockiert, sodass niemand zu Schaden kommen kann. Auch eine Einbruchsicherung sollte vorhanden sein. So ist gewährleistet, dass das Tor blockiert, sobald jemand versucht, es mit Gewalt zu öffnen. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf Ihre Versicherung, die für Schäden nur dann aufkommt, wenn eine entsprechende Sicherung Ihrer Holzgarage vorliegt.

Welche Materialien benötigen Sie nun zum Bau einer Holzgarage?

Natürlich ist nicht nur das Holz wichtig, wenn Sie eine Holzgarage bauen. Hier sind die Basis-Materialien, die Sie benötigen:

-Verschiedene Schrauben (z. B. Spaxschrauben, Beilagschrauben)

-Fertigbeton

-Holzbalken

-Winkelhalter

-Bohrmaschine

-Wasserwaage

Nur zu empfehlen ist der Rat eines Experten. Die Hersteller von Holzgaragen greifen auf langjährige Erfahrungswerte zurück und sind in der Regel sehr hilfsbereit. Somit können Sie, wenn Sie nicht weiter wissen oder kniffelige Fachfragen haben, Experten konsultieren, anstatt lange Internetrecherchen zu betreiben oder gar ins Blaue hinein zu handeln und Fehler zu begehen, die Sie später viel Geld kosten.

Wir hoffen, dass wir Ihnen gute Anregungen zum Bau einer Holzgarage geben konnten. Weitere Informationen zu Holzgarges

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