Interessante Tatsachen über Blockbohlenhäuser

Es gibt viele, sehr einige Tatsachen über Blockbohlenhäuser, die wir Ihnen gerne näher bringen möchten. Da Blockbohlenhäuser auf der ganzen Welt beliebt sind und die Nachfrage immer weiter ansteigt, ist es wichtig zu wissen, warum sich so viele Menschen für Blockbohlenhäuser entscheiden.

  • #1 - Lebensdauer:

Blockbohlenhäuser können mehr als ein Jahrhundert alt werden. Ihre Lebensdauer ist also mit Häusern aus Stein in etwa gleichzusetzen.

  • #2 - Schneller Aufbau

Ein Blockbohlenhaus kann in nur wenigen Tagen aufgestellt werden. Schneller Aufbau und Einzug bedeuteten erhebliche Zeit- und Geldersparnis. Das Zusammensetzen eines Blockbohlenhauses ist relativ einfach und geht problemlos vonstatten.

  • #3 - Gesundes Leben – Holz ist CO2 - Neutral

In einem Blockbohlenhaus ist das Wohnklima aufgrund der Filtereigenschaften des Holzes gesünder als in Massivhäusern. Holz absorbiert Gifte aus der Atmosphäre. Holz ist Atmungsaktiv und hat die perfekte Luftzirkulation.

Der Wald reinigt die Luft, indem er CO2 aus der Atmosphäre bindet und Sauerstoff spendet. Holz besteht zu ca. 50 % aus Kohlenstoff und stellt damit für die gesamte Lebensdauer einen Kohlenstoffspeicher dar.

Erst bei der Verrottung oder Verbrennung wird wieder jene Menge an CO2 freigesetzt, die der Atmosphäre während des Wachstums entzogen wurde. Der Einbau von Holz reduziert somit den CO2 Anstieg und somit auch den Treibhauseffekt.

  • #4 - Holz filtert Schadstoffe aus – Achtung mit bei der Verwendung von Lasur!

Holz hat die Gabe, Schadstoffe aus der Luft zu filtern. Deswegen sollte man keinesfalls die Holzwände im Inneren des Hauses, mit Billig-Lasuren streichen. Im Inneren, sollte man sowieso auf Lasuren verzichten.

Sie sollten darauf achten, dass nur umweltschonende und für Menschen ungefährliche Materialien zum Einsatz kommen. Auch oft gesehen, die Holzwände werden mit Lackfarbe zugekleistert. Die Unmengen von Schadstoffen, die durch diese Farbe in den Raum gebracht werden, bleiben für sehr lange Zeit. Auch wenn die Farbe scheinbar ausgetrocknet ist.

Davon abgesehen, ist so etwas für mich schon fast Frevel und optisch kein Augenschmaus. Wer darauf nicht verzichten möchte, sollte Acrylfarben bzw. wasserverdünnbare Holzfarben wählen.

  • #5 - Hohe Energieersparnis da Holz als Wärmespeicher fungiert

Die Energieersparnis ist in Blockbohlenhäusern oftmals höher als Häusern aus Stein. Die Dämmwirkung von Holz ist von je her schon größer als von Steinhäusern. Hinzu kommt, dass sich in Häusern deren Innenwände in Blockbohle oder ähnlich ausgestattet sind, ein höheres Wärmeempfinden einstellt. Man spricht von mehreren Grad Celsius, die ein Zimmer in Holz, scheinbar wärmer erscheinen lässt. Man kann also die Wärmezufuhr zurückdrehen und dies spart Energie. Eine Wand aus Stein müsste eine Dicke von 300 mm haben, um die gleiche Wärmeleitfähigkeit einer 50 mm dicken Holzwand zu haben.

Im Winter hat man ein Blockhaus in kurzer Zeit warm, während ein Steinhaus dafür Stunden benötigt. Im Sommer hält sich die Kühle in einem Blockbohlenhaus. Häuser aus Holz sind ein super Wärmespeicher. Man glaubt es kaum, aber Holz ist ein besserer Wärmespeicher als Styropor.

  • #6 - Umweltfreundlichkeit

Holz ist ein sehr umweltfreundlicher, weil regenerativer Rohstoff. In Schweden zum Beispiel, müssen für einen gefällten Baum, zwei neue gepflanzt werden. Außerdem wird für die Herstellung eines Blockbohlenhauses wesentlich weniger Energie aufgebracht, als für Baumaterialien, die für Steinhäuser verwendet werden.

Haben Holz und Holzprodukte ausgedient, sind sie recyclebar, biologisch abbaubar bzw. thermisch verwertbar und gliedern sich somit wieder vollständig in den Kreislauf der Natur ein. Bei der Verbrennung von Holz nach der Nutzung entsteht wieder nutzbare Energie.

  • #7 - Schimmelresistenz

Blockbohlenhäuser sind widerstandsfähiger gegen Schimmel als Massivhäuser. Holz hat die Fähigkeit einen Teil überschüssiger Feuchtigkeit in seinen Poren zu speichern, während in einem Massivhaus diese Feuchtigkeit sofort an den Wänden kondensiert und Schimmelbildung hervorruft.

  • #8 - Blockbohlenhäuser sind Erdbebensicher

Im Falle eines Erdbebens sind Blockbohlenhäuser sicherer als Massivhäuser, da sie vor allem leichter sind; die Holzwände sind auch viel elastischer als gemauerte Wände und übertragen ausgezeichnet Erdbebenstöße. Im Normalfall ist nach einem Erdbeben keine Renovierung notwendig.

  • #9 - Angenehmer Duft und Wohlfühlklima

Holz absorbiert unangenehme Gerüche und ein Blockbohlenhaus verbreitet immer einen angenehmen Duft. Man fühlt sich sehr mit der Mutter Natur verbunden und kann so richtig entspannen.

  • #10 - Blockbohlenhäuser verstauben nicht und sind leicht zu reinigen

Holz ist der natürliche Feind des Staubes. Ein Blockbohlenhaus verstaubt nicht und Staub setzt sich somit nicht auf Holzoberflächen im Haus ab.

  • #11 - Kostengünstigere Renovierung nach einem Brand

Blockbohlenhäuser aus geschälten Stämmen sind, trotz vieler Gegenüberzeugungen, brandschutzbeständiger als Massivhäuser. Blockbohlenhäuser können nach einem eventuellen Brand mit relativ geringen Kosten renoviert werden, ein Massivhaus muss nach einem Brand abgerissen und neu aufgestellt werden.

  • #12 - Entzündlichkeit

Holz ist eben ein entzündlicheres Material als Beton oder Ziegel. Dabei kann man nicht oft genug wiederholen, dass sich ein Blockbohlenhaus nach einem Brand mit relativ niedrigen Kosten vollständig renovieren lässt; ein Massivhaus müsste man abreißen lassen und neu aufstellen.

  • #13 - Schallausbreitung:

Schallübertragungen durch die Luft, stellen für Blockbohlenhäuser kein großes Problem dar. Diese, sind nicht wesentlich schlechter als bei Steinhäusern. Die Trittschalldämmung stellt allerdings schon ein Problem dar. Laufgeräusche über den Deckenbalken, sind leider in Kauf zu nehmen. Holzbalken kommen nun mal leichter in Schwingungen. Abhilfe in Sachen Trittschalldämmung, ist nur mit erheblichen Mehraufwand realisierbar.

  • #14 - Das Setzen der Blockbohlenhäuser

Holzhäuser setzen sich. Nur die besten Zimmermänner bzw. Monteure von Blockbohlenhäusern mit Fachwissen über die Dynamik des ausgewählten Holzes sind dazu im Stande Blockhäuser so aufzustellen, dass sie sich minimalst und gleichmäßig setzen. Dies müssen Sie unbedingt mit Ihrem Fachmann besprechen, wenn Sie sich für ein Blockbohlenhaus entscheiden.

  • #15 - Der Preis des Holzes variiert nach Herkunftsland

Hochqualitative Blockhäuser aus Stämmen eingeführten Holzes, wie zum Beispiel die kanadische Zeder oder die sibirische Lärche, sind in der Regel teurer als Massivhäuser vergleichbarer Qualität. Die Dichte, qualitativen Holzes ist teurer als Ziegel. Auch hier gilt die Regel – für die Gesundheit muss man tief in die Tasche greifen. Währenddessen sind jedoch Blockbohlenhäuser aus heimischen, geklebten Fichten für gewöhnlich günstiger als Massivhäuser, und kein bisschen ungesünder als das teure eingeführte Holz.

  • #16 - Schädlinge und Parasiten

Blockbohlenhäuser sind gerne Zielscheiben verschiedener Holzschädlinge und Nagetieren, während beim Massivhaus mehr oder weniger die einzige Gefahr von schimmligen Wänden ausgeht. Mit einem passenden Holzschutz kann man diesem Vorkommen jedoch effektvoll aus dem Weg gehen.

Weitere Informationen zu Blockbohlenhäusern finden Sie hier.

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