Holzrahmenhäuser: Ihre Merkmale und der Bau

Wenn man normalerweise an ein warmes und langlebiges Haus denkt, stellt man sich sofort ein Ziegelhaus  vor.  Moderne Baustoffe und innovative Technologien haben es jedoch heute auch ermöglicht ein warmes, praktisches und robustes Haus zu haben, in dem man ohne Kompromisse nur natürliches Baumaterial - nämlich Holz - benutzt.

Holz ist ein wertvoller Ersatz für Ziegel.  Holzrahmenkonstruktionen mit Grobspanplatten (oder anders OSB-Platten) sind in Nordamerika und Skandinavien sehr populär. Solche Häuser sind dort nicht nur wegen ihrer Eigenschaften beliebt, sondern auch aufgrund ihrer Nachhaltigkeit, guten Wärmedämmung und ihrer Ästhetik. Wenn sie richtig gepflegt werden, halten sie bis zu 200 Jahre. In diesem Artikel werden Sie ein paar Tipps finden, die Ihnen beim Bau eines Holzrahmenhauses helfen werden.

Wichtigste Eigenschaften von Holzrahmenkonstruktionen

Herkömmliche Holzrahmenbauten und Holzrahmenbauten mit Grobspanplatten haben sehr ähnliche Eigenschaften -  sie sind praktisch, langlebig und natürlich. Der Hauptunterschied zwischen beiden Konstruktionen liegt im Bau der Konstruktion.

Holzrahmenbauten mit OSB-Platten wurden im Voraus in einer Fabrik vorbereitet, die Bauteile werden geliefert und sehr schnell am Platz zusammengebaut. Die Bauzeit wird noch dadurch reduziert, dass die Bauteile zum größten Teil schon behandelt geliefert werden.

Holzrahmenkonstruktionen haben sehr viele Vorteile. Als ersten Vorteil könnte man die Kosten des Fundaments erwähnen. Da die Holzrahmen sehr leicht sind, benötigen Sie kein schweres Fundament dafür. Daher werden Sie dafür deutlich weniger Baumaterial brauchen, welches in der Regel nicht günstig ist.

Der zweite wichtige Vorteil liegt auf der Hand - Der Bau von einem Holzrahmenhaus wird wesentlich weniger Zeit in Anspruch nehmen als der Bau von einem Ziegelhaus. Der Rahmen kann innerhalb von zwei bis drei Wochen aufgebaut werden.

Damit sparen Sie nicht nur Zeit, sondern auch Kosten. Außerdem ermöglichen Holzrahmenkonstruktionen sehr viele unterschiedliche architektonische Varianten. Daher können Sie sicher sein, dass Ihr Haus genau so aussehen wird, wie Sie es möchten.

Üblicherweise werden die Holzrahmen aus Nadelholz gebaut.  Dieser Art von Holz hat sehr viele nützliche technologische Eigenschaften, die von der Baumart abhängig sind. Sie sind elastisch, robust, nachhaltig, haben einen angenehmen Geruch und eine warme Farbe.

Einer der wenigen Nachteile von Holzhäusern ist die sehr gute Akustik.  Manchmal beschweren sich die Besitzer von Holzhäusern über die Geräusche, die man aus dem ersten Stock im Erdgeschoss hören kann.

Das Problem kann allerdings schon bei der Montage des Hauses angegangen werden.  Wenn man eine bessere Isolation benötigt, sollte man dickere Decken und Böden einrichten. Ein Betonboden wäre dafür eine ratsame Lösung.

Die Montage eines Holzrahmenhauses

Der Holzrahmen besteh aus drei Teilen: Aus dem Unterbalken, den Eck- und Mittelstützen und dem oberen Rahmen. Zuerst werden die Wände errichtet, dann folgt das Dach.

Daraufhin wird Gummiisolierungsmaterial zwischen dem Fundament und der untersten Reihe von Balken verlegt. Das Isolierungsmaterial dient als Wasserabdichtung und stellt sicher, dass die Konstruktion versiegelt wird.

Die unteren Balken werden an das Fundament geschraubt. Dann werden der Holzrahmen darauf aufgebaut. Dünnere Balken werden an den Ecken der Konstruktion geschraubt oder genagelt. Wenn der obere Teil des Rahmens steht, wird die Decke darauf montiert.

Die Dicke von der Decke kann zwischen 195 mm bis 245 mm schwanken. Das hängt davon ab, welches Material dafür benutzt wird.

Wenn der Rahmen errichtet wird, werden Vertäfelungen oder anderes Isolierungsmaterial einmontiert und sowohl von innen als auch von draußen befestigt. Es gibt eine Vielzahl von Vertäfelungen, die für Holzrahmenhäuser verwendet werden können.  Z.B. Sperrholz, Holzfaserplatten, Gipskarton etc.

Die beliebtesten von allen sind heutzutage OSB -Platten. Da OSB-Platten als ausgesprochen stabiles Material gilt, sind sie besonders empfehlenswert für größere Häuser.

Darüber hinaus will die Dicke der Grobspanplatten wohlüberlegt sein. Wenn die Holzrahmen sehr dick sind, können auch dünnere Platten benutzt werden. Isolationsmaterial sollte zwischen den OSB-Platten positioniert werden.

Bestimmte Isolationsmittel, wie z.B. Mineralwolle oder Polystyrol gewährleistet eine Thermoisolationsschicht. Dann wird eine Kunststoffmembran angefügt, die als Dampfabdichtung dient. Zu diesem Zeitpunkt sollte auch die elektrische Installation in den Wänden durchgeführt werden.

Die Wände sind komplett eingerichtet, wenn die OSB-Platten vollständig montiert wurden. Zum Schluss wird eine windabweisende Membran an der Außenseite des Hauses montiert. Jetzt können Sie sich über Ihr neues, schönes, natürliches und einzigartiges Zuhause freuen

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