Holz Carport: Schutz vor Regen, Schnee und vielem anderen

Bevor Sie daran denken sich einen Carport anzuschaffen, sollten Sie sich einmal die folgenden Fragen stellen: Kratzen Sie gerne morgens im Dunkeln bei Minusgraden das Eis von der Windschutzscheibe oder räumen den Schnee vom Auto? Am besten sogar beides? Lieben Sie es, nach dem Einkauf vor Ihrem Haus im strömenden Regen beim Aussteigen und gleichzeitigem Aufspannen des Regenschirms beim Herausfischen der Einkaufstüten dann trotzdem nass zu werden? Finden Sie ein Auto sollte möglichst alt aussehen, mit von der Sonne ausgebleichtem Lack und Rostschäden? Lieben Sie es, im Sommer in ein 30 Grad heißes Auto einzusteigen, in dem sie schon nach 30 Sekunden nassgeschwitzt sind?

In allen diesen Fällen brauchen Sie keinen Carport und brauchen hier auch nicht mehr weiter zu lesen. Denn ein Carport würde Sie alle dieser Vorteile berauben: Sie könnten auch bei Regen trocken aus dem Auto aussteigen und ihr Auto entladen, ohne nass zu werden, Schnee- und Eiskratzen im Winter wäre weitgehend passé, Ihr Autolack bliebe vor der Sonne geschützt länger leuchtend frisch und das Auto hätte einen trockenen Stellplatz, der seine Lebensdauer verlängert.

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Was alles von oben kommen kann, weiß jeder Autobesitzer aus eigener, leidvoller Erfahrung. Neben dem üblichen Niederschlag in Form von Regen und Schnee „freut“ man sich besonders über Vogelkot, Blätter, Äste, Pollen, Hagel und Saharastaub. Wäre es da nicht schön, wenn man wenigstens am eigenen Haus das Auto so geschützt stehen hätte, dass man mit diesen Dingen keinen Ärger hat?

Ein Carport ist vielseitig einsetzbar

Der Carport bietet einen überdachten Platz am Haus oder im Garten, den Sie bei allen möglichen Gelegenheiten zu schätzen wissen werden: Ob als regensicheren Aufstellungsort für das Buffet bei Ihrer nächsten Gartenparty, als Platz für die wertvolleren Sachen beim nächsten Hofflohmarkt oder als beleuchtete „Landungzone“ für Ihre Gäste, die abends im Dunkeln mit dem eigenen Auto anreisen.

Carports werden auch mit integrierten Geräteräumen angeboten, wo Sie nicht nur Autozubehör, wie Winterreifen, Gepäckständer oder Öl und Spielzeuge für Kinder und Enkel sicher aufbewahren können, sondern auch Gartengeräte, wie Rasenmäher, Heckenscheren und so weiter. Auch für Fahrräder ist ein trockener Platz sinnvoll und auch eine Außensteckdose ist besser regengeschützt angebracht, selbst wenn sie theoretisch regendicht ist.

Wenn Sie einen offenen Kamin oder einen Kaminofen im Haus haben, dann freuen Sie sich über einen trockenen Lagerort für Ihre Brennholzvorräte und wenn Sie Dachlatten oder längere Bretter verwahren möchten, dann könnten Sie sich unter dem Dach des Holz Carports leicht Ablagen dafür einbauen.

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Der Carport ist die kostengünstige Alternative zur Garage

Ein Carport ist nicht nur billiger, sondern auch schneller zu errichten als eine Garage und die Standortfrage ist dadurch entschärft, dass Ihnen der Carport durch die fehlenden Seitenwände keine Aussicht wegnimmt. Eine Baugenehmigung ist keine Frage und Sie kombinieren den freien Zugriff auf Ihr Auto mit dem Schutz des Autos vor der Witterung.

Keine Garagentore müssen geöffnet und geschlossen werden, es ist hell am Tage und für die Nacht können Sie leicht eine geeignete Beleuchtung installieren. Ein Wandventilator zur Entlüftung erübrigt sich auch. Für Reparaturen, zum Vorkühlen der Klimaanlage oder zum Aufwärmen des Motors, diesen eine Weile laufen zu lassen, geht im Carport ohne einen Gedanken an die Lüftung zu verschwenden und das Auto mal richtig innen und auch außen säubern geht auch unter dem Carport, wo Sie von allen Seiten mit dem Gartenschlauch dran können, einfacher als in einer geschlossenen Garage.

Bei Fahrten mit mehreren Fahrgästen entfällt die lästige Prozedur, dass man erstmal das Auto aus der Garage fahren muss, die Garage wieder schließen, dann außerhalb der Garage, eventuell im Regen, warten, bis die Gäste zusteigen, weil es unter dem Carport kein Problem ist alle Türen ringsum zu öffnen und alle Mitfahrer schon von Anfang an gemeinsam einsteigen können.

Für Besitzer von Wohnmobilen mit Überhöhe ist es auch viel einfacher, die Stützen des Daches einfach länger zu wählen oder die normalen Träger auf stabil gemauerten Pfeilerchen zu befestigen, als eine ganze Garage mit Garagentor und Wänden für ein solches Fahrzeug umzubauen.

Und zusätzlich zu allen diesen Vorteilen bekommen Sie einen Carport schon für die Hälfte bis zwei Drittel des Preises für eine Garage.

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Es gibt Carports in vielen verschieden Designs und mit verschiedenen Funktionen

Die Wahl des richtigen Designs für Ihren neuen Carport hängt von Ihrem Geschmack, Ihrem Gefühl für Ästhetik und der Umgebung ab aber auch von funktionellen Aspekten, wie dem Standort oder der Witterung. So kann für Gebiete, in denen höhere Schneelasten im Winter erwartet werden beispielsweise ein Satteldach oder ein Walmdach einem Flachdach oder Pultdach vorzuziehen sein, damit die Statik gegebenenfalls nicht mit zuviel Schneegewicht belastet wird.

Es werden Carports für ein, zwei oder drei Autos und Reihencarports angeboten. Ebenfalls Kombinationen von Garagen mit Carports unter einem Dach.

Eine sparsame Variante ist der Carport, welcher an der Hauswand als mit zwei Pfosten gestütztes Vordach, meist in Schrägdachform angebracht wird. Wählen Sie einen solchen Carport, wenn Sie eine typische „Wetterseite“ haben, das heißt: Eine Seite aus der der Wind hauptsächlich weht und bringen Sie den Carport an der wetterabgewandten Seite an.

Wenn Sie diese Möglichkeit nicht haben, dann werden für freistehende Carports auch passende Wandelemente als Schutz vor Niederschlägen von der Seite angeboten. Mithilfe von leichten Fertigwandelementen aus Holz, die es in jedem Baumarkt gibt, können Sie Ihren Carport aber bei Bedarf auch jederzeit selber nachrüsten.

Doppelte-Carport

Setzen Sie Ihren neuen Carport auf Punktfundamente, so dass die Pfosten trocken bleiben

Zur Konstruktion brauchen Sie als Vorbereitung eigentlich nur Punktfundamente in der nötigen Zahl. In diese gießen Sie entweder klassische H-Pfostenträger oder auch K1-Stützenfüße ein. Achten Sie dabei darauf, dass diese im Wasser, also waagerecht zueinander, angeordnet sind. Möchten Sie dem Gesamtbauwerk eine leichte Neigung verpassen, damit das Wasser besser abläuft, so können Sie, müssen Sie aber nicht, diese Neigung mit den Pfostenträgern nachvollziehen.

Möchten Sie eine Photovoltaikanlage auf ihrem Carport installieren, sollten Sie sicher sein, dass die Statik für das zusätzliche Gewicht ausgelegt ist. Sobald Elektroautos etwas mehr verbreitet sind, können Sie dann eventuell Ihre Ladestation mit Sonnenenergie betreiben.

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