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Das Gartenhaus – ein einzigartiges Schmuckstück für Ihren Garten

Der Sommer steht bereits in den Startlöschern und Sie sind dabei, Ihren Garten auf Vordermann zu bringen und Neue Elemente wie Pflanzen, Dekorationsartikel und Gartenmöbel im Garten zu platzieren?

Wenn Sie dabei feststellen, dass in Ihrem Garten etwas fehlt oder Sie einfach nicht wissen, wo Sie Ihre Gartenutensilien unterbringen sollen, dann ist ein multifunktionales Gartenhaus genau das Richtige für Sie.

Ein Gartenhaus schafft Ordnung und sorgt für ein gemütliches Ambiente in Ihrem Garten. Außerdem ist es ein Schmuckstück für Ihren Garten, das Ihnen Schatten spendet und in dem Sie sich als zusätzlichem Wohnraum aufhalten können.

Ein Gartenhaus erhalten Sie in unterschiedlichen Größen, Formen, Farben und Varianten. Je nach dem, wie viel Platz in Ihrem Garten zur Verfügung steht, kann entweder ein Modell mit oder ohne Veranda gewählt werden.

Bei der eigentlichen Gestaltung der Gartenhäuser können Sie Ihrer Fantasie und Kreativität freien Lauf lassen. Sie haben die Möglichkeit Ihrem Gartenhaus mithilfe von Farbe und Dekoration eine ganz persönliche und individuelle Note zu verleihen.

Das klassische Gartenhäuschen sieht aus wie ein normales Haus im Kleinformat. Ein modernes Gartenhaus kann aber ebenso gut rund oder achteckig sein. Bei dieser unglaublich großen Auswahl findet wirklich jeder das passende Häuschen für sich und seinen Garten.

Bei der Größe gilt, es muss zu Ihrem Garten und Ihren Bedürfnissen passen. Sie erhalten Gartenhäuser bereits ab einer Größe von drei Quadratmetern. Die besonders großen Modelle erreichen eine Nutzfläche von bis zu dreißig Quadratmetern.

Die Stabilität von Ihrem Gartenhaus liegt nicht zuletzt an seiner Wandstärke. Je nach Aufstellort und Region benötigen Sie bei Ihrem Gartenhaus dickere oder dünnere Wände. Die Wandstärken reichen von ca. 25 Millimetern bis hin zu ca. 75 Millimetern.

Gartenhäuser mit einer angebauten Terrasse können mit einer Sitzgruppe versehen, zu einem sehr gemütlichen Plätzchen werden. Ideal ist es dann, wenn Sie dieses Gartenhaus so aufstellen, dass die Sonne zu einer anderen Zeit darauf scheint als auf Ihre normale Terrasse.  Die alles entscheidende Frage ist für Sie: „Für welche Zwecke möchte ich mein Gartenhaus nutzen?“.

Es ist hier unter anderem auch wichtig, auf die Fenstergröße zu achten. Möchten Sie zum Beispiel Pflanzen im Gartenhaus züchten, dann sollten Sie auf große Glasfronten achten, damit die Pflanzen gut besonnt werden. Ein Gartenhaus kann man für viele Zwecke nutzen.

Vom Partyraum, Teeraum, Gästezimmer, Spielzimmer, Meditationsraum, Ferienoase bis hin zum Gewächshaus steht Ihnen alles offen. Sie sollten vorher wissen, als was das Gartenhaus fungieren soll, damit Sie die Form, die Isolierung, die Möbel und vieles mehr planen können, was uns wieder zu der zentralen Frage über Ihren Nutzungswunsch bringt.

Bei kleinen Modellen halten sich Kosten und Aufwand für Fundament und Montage in überschaubaren Grenzen.  Das Gartenhaus aus Holz wird als Bausatz geliefert und kann mit etwas Geschick selbst montiert werden. Gegen Aufpreis bieten die meisten Hersteller aber auch einen Montageservice an.

Viele Hersteller können individuell auf den jeweiligen Garten zugeschnittene Lösungen liefern. Der Übergang vom kleinen Gartenhaus, das nur nur als Geräteschuppen genutzt werden soll, zum meist größeren und luxuriöser ausgestatteten Gartenhaus, das auch als Aufenthaltsraum genutzt wird, sind fließend.

Optisch haben jedenfalls auch die meisten aktuellen Gerätehaus-Modelle einiges zu bieten und müssen sich, anders als der althergebrachte Werkzeugschuppen, nicht mehr im hintersten Gartenwinkel versteckt werden. Für alle Stilrichtungen von rustikal bis modern findet sich heute das passende Gartenhaus.

Gartenhäuser und ihr Anstrich

Einige Gartenhaus-Modelle werden in verschiedenen Farbvarianten angeboten, manche sind nur ohne Anstrich erhältlich. Auch bei naturfarbenen Gartenhäusern steht einem Anstrich in einem Farbton Ihrer Wahl nichts im Wege, die Farbe sollte aber alle drei bis fünf Jahre aufgefrischt werden.

Achten Sie auf die Empfehlungen des Herstellers: Je nach Holzart und Vorbehandlung ist vor dem Aufbau ein Schutzanstrich sinnvoll (z. B. Grundierung gegen Pilz bei Fichten- oder Kiefernholz). Oft ist das Holz schon kesseldruckimprägniert, so dass keine Schutzbehandlung notwendig ist. Hierauf sollten Sie beim Kauf auf jeden Fall achten. Informieren Sie sich beim Fachhändler.

Gartenhäuser aus Holz sind allen möglichen Wettereinflüssen ausgesetzt. Da es sich bei Holz um ein Naturprodukt handelt, sollten Sie auch für einen entsprechenden Schutz Sorge tragen. Diesen erreichen Sie durch das Streichen bzw. das Lackieren des Gartenhauses.

Streichen bzw. lackieren ist aber nicht nur das Auftragen von Farbe, sondern stellt hohe Ansprüche an die lackierten Oberflächen. Es empfiehlt sich hierzu der Einsatz von offenporiger Farbe und Holzlasur.

Verwenden Sie beim Streichen des Gartenhauses umweltschonende Naturholzöle, Holzlasuren oder Wetterschutzfarben mit Umweltzeichen, wie zum Beispiel dem blauen Engel. Dies sorgt zudem für ein gutes Gewissen. Umweltverträgliche Holzlasuren und Wetterschutzfarben können Sie in jedem Baumarkt finden.

Dachformen und Dachbeläge

Mittlerweile stehen verschiedene klassische und moderne Dachformen zur Verfügung, mit denen sich interessante Akzente setzen lassen. Traditionell oder modern, flach oder steil, eher unauffällig oder absoluter Hingucker – Sie haben die Wahl! Hier die verschiedenen Dachformen: Pultdach, Satteldach, Flachdach, Zeltdach, Tonnendach und Pagodendach. Im Grunde ist es absolute Geschmacksache, denn in unseren gemäßigten Breiten sind alle Dachformen möglich.

Sollten Sie sich allerdings die Option auf eine Dachbegrünung offen halten wollen, so empfiehlt sich ein Flachdach oder ein Pultdach mit nicht mehr als 10 Prozent Steigung. Neben der gewünschten Dachform ist auch noch die Frage der Eindeckung zu entscheiden.

Bewährte Materialien sind Bitumen-Dachpappen oder – insbesondere auf Flach- und Pultdächern – im Fachhandel erhältliche Dachfolien, die mit einer Lebensdauer von bis zu 50 Jahren aufwarten.

Wichtig: Mittels einer Regenrinne, die passend für die verschiedenen Dachformen als Zubehör erhältlich ist, lässt sich kostengünstig und ökologisch sinnvoll Regenwasser sammeln, was sehr wichtig zum Gießen der Blumen ist.

Das richtige Fundament und die Bodenisolierung für Ihr Gartenhaus

Sehr wichtig für die Haltbarkeit des Gartenhauses ist die Konstruktion: Das Holz sollte nie direkt mit der Erde in Berührung kommen und überall sollte ein guter Regenwasserabfluss gewährleistet sein.

Bei kleinen Gartenhäusern reicht als Fundament eine Kies- oder Schotterschicht: Tragen Sie die Erde auf der kompletten Fläche bis in eine Tiefe von circa 30 Zentimetern ab, verdichten Sie die Sohle mit einem Stampfer und füllen Sie Schotter oder Kies ein, der ebenfalls lagenweise verdichtet werden muss.

Als Fundamentabschluss können zum Beispiel Betonplatten dienen, die exakt waagerecht in einem Splittbett verlegt werden. Das Fundament sollte das Gartenhaus auf allen Seiten um etwa 30 Zentimeter überragen, kann aber auch eine geschlossene Fläche bilden.

Größere Gartenhäuser brauchen ein solides Streifenfundament aus Beton, kleine Gartenhäuser kommen je nach Konstruktion manchmal auch mit Punktfundamenten aus. In diese werden zur Aufnahme der Stützpfosten Pfostenschuhe aus Metall eingegossen.

Wenn das Gartenhaus als Winterquartier für Kübelpflanzen dienen soll, sind grundsätzlich Streifenfundamente und eine geschlossene Sockel-Bauweise zu empfehlen. Darüber hinaus sollte man die Bodenplatte wie bei einem normalen Wohnhaus nach unten gegen Kälte isolieren.

Baugenehmigung für das Gartenhaus

In der Bauordnung ist festgelegt, ob Sie für Ihr Gartenhaus eine Baugenehmigung brauchen. Die Bauordnungen unterscheiden sich jedoch von Bundesland zu Bundesland: Zum Beispiel ist ein Gartenhaus innerhalb einer Ortschaft in Sachsen und Thüringen ab einer Volumen-Größe von 15 Kubikmetern genehmigungspflichtig, in Brandenburg und Bayern erst ab 75 Kubikmetern (entscheidend ist immer der Rauminhalt).

Meist gelten auch unterschiedliche Regelungen für die Bereiche inner - und außerhalb von Ortschaften. Eine Übersicht der aktuellen Richtwerte aus den Bauordnungen der Bundesländer finden Sie im Kasten links. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie sich vor der Anschaffung eines neuen Gartenhauses bei Ihrer zuständigen Baubehörde erkundigen, ob das Vorhaben genehmigungspflichtig ist.