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Ganzjährig im mobilen Gartenhaus leben - So wird Ihr Traum wahr

Das Konzept des mobilen gartenhaus Wohnens ist nicht neu. Hunderttausende von Menschen strömen während der Ferienzeit in Ihren Wohnwägen oder Wohnmobilen Richtung Süden (oder auch Norden), um dort Ihren wohlverdienten Urlaub zu verbringen. Heutzutage lässt das mobile Wohnen kaum noch etwas zu wünschen übrig, und immer mehr Menschen sehnen sich danach, fern ab vom Rummel der Städte zu leben, und dabei trotzdem mobil zu bleiben. Auch der Wunsch nach bezahlbarem Wohnraum ist hier ein Thema.

Es gibt einige Menschen, die von Berufs wegen mobil wohnen, darunter Schausteller, Zirkusangestellte und Schäfer. Doch auch in der Bevölkerung wächst die Nachfrage nach alternativen Wohnideen stetig, und längst werden alte Bauwägen, Zirkuswägen, Eisenbahnwaggons und Schäferwägen zum Minidomizil umgebaut.

Gartenhaus-zu-leben

Mittlerweile gibt es auch Anbieter, die wunderschöne Gartenhäuser auf Räder stellen, und sie so zur mobilen Immobilie machen, die an Komfort nichts zu wünschen übriglässt. Ein mobiles Gartenhaus lässt sich vielfältig einsetzen, zum Beispiel als privater Rückzugsort, Ferienwohnung, Atelier, Kindergartenerweiterung oder mobiles Büro. Es ist sogar möglich, ganzjährig in einem mobilen Gartenhaus zu leben und es als Hauptwohnsitz zu nutzen.

In diesem Artikel beschäftigen wir uns damit, was Sie dabei beachten müssen.

  1. Platzbedarf im mobilen Gartenhaus

Möchten Sie ganzjährig in Ihrem mobilen Gartenhaus wohnen, sollten Sie sich als Erstes überlegen, wie viel Platz Sie denn eigentlich benötigten. Als Einzelperson benötigen Sie sicher weniger Platz als als Pärchen oder gar als Familie. Während Sie als Individuum vielleicht mit einem Basismodell mit rund 22 m² Wohnfläche klarkommen (bei weniger wird es allerdings recht eng!), sollten Sie als Pärchen oder Familie eventuell die größere Option aus zwei separaten mobilen Gartenhäusern auf zwei Anhängern, die eine Wohneinheit bilden, in Erwägung ziehen. Hier stehen Ihnen rund 46 m² mit ausklappbarem Wohnzimmer zur Verfügung. Beim Modell mit drei Wägen, die zusammengebaut werden, kommt man sogar auf 76 m². Es gibt auch die Option, herausschiebbare Elemente zu integrieren, um bei Bedarf noch mehr Platz zur Verfügung zu haben.

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  1. Preise für das mobile Gartenhaus

Wie hoch der Preis für Ihr mobiles Gartenhaus ausfällt, hängt natürlich davon ab, ob Sie mit einem Basismodell auskommen, oder sogar einen Doppel- oder Tripelwagen benötigen. Beim Basismodell sollten Sie rund fünfzigtausend Euro bei komfortabler Ausstattung einplanen. Dabei sind sanitäre Anlagen, Anschlüsse und eine komfortable Inneneinrichtung mit Komplettausstattung schon enthalten. Ein Trippelmodell kostet rund hundertsechzigtausend Euro, und man ist hier nicht mehr allzu fern vom Preis einer regulären Immobilie entfernt. Allerdings ist die Ausstattung und Anlieferung schon im Preis inbegriffen, und man bekommt ein einzugsfertiges Rundum-sorglos-Paket vor die Haustür geliefert.

Möchten Sie Ihr mobiles Gartenhaus selbst bauen, indem Sie zum Beispiel einen alten Schäferwagen oder Zirkuswagen umbauen, kommen Sie dabei oft günstiger weg, wenn Sie Ihren eigenen Aufwand und die in das Projekt fließende Arbeit nicht mit einrechnen. Ein Schäferwagen oder Gartenhaus auf Rädern kostet im Rohbau etwa 25.000 Euro. Dafür können Sie Ihr Gartenhaus dann natürlich vollständig nach eigenem Wunsch gestalten und einrichten.

  1. Rechtliche Aspekte

Stellplatz

Kümmern Sie sich vor der Anschaffung auf jeden Fall um einen legalen Stellplatz mit Strom und Wasseranschluss und Lösung für das Abwasser. Am schönsten wohnt es sich natürlich auf dem eigenen Grundstück, doch deutschlandweit gibt es immer mehr Stellplätze für Mobilheime, wie ihr mobiles Gartenhaus. Erkundigen Sie sich zum Beispiel bei Ihrer Gemeinde oder dem örtlichen Campingplatz. Auch ein gepachtetes Grundstück leistet gute Dienste, vor allem, wenn Sie den Standplatz häufiger wechseln müssen oder möchten.

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Baugenehmigung

Normalerweise wird in vielen Fällen für ein Gartenhaus eine Baugenehmigung fällig. Da es sich bei einem mobilen Gartenhaus jedoch nicht um ein Bauwerk handelt, benötigt man normalerweise keine Baugenehmigung. Allerdings befinden Sie sich mit Ihrem mobilen Gartenhaus in einer rechtlichen Grauzone, da es sich nicht um ein zulassungspflichtiges Fahrzeug handelt, aber auch nicht um ein Bauwerk im herkömmlichen Sinne, sondern eigentlich um ein Ladegut auf einem Anhänger. Oft sind die zuständigen Behörden überfordert, deswegen ist es wichtig, sich am Stellplatz mit dem Nachbarn zu einigen, damit dieser nicht die Behörden informiert, denn: Wo kein Kläger, dort kein Richter.

Zulassung

Laut derzeitiger Rechtslage sind Anhänger mit einer baubedingten Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h nicht zulassungspflichtig. Das sollten Sie jedoch vorher unbedingt überprüfen. Um Ihr mobiles Gartenhaus auf der Straße transportieren zu dürfen, müssen Sie drei Schilder anbringen, die eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h dokumentieren. Außerdem sollte das mobile Gartenhaus ein Wiederholungskennzeichen des Zugfahrzeugs aufweisen. Wenn Sie möchten, können Sie auch eine Betriebserlaubnis beantragen, um ein eigenes Nummernschild für das Gartenhaus auf Rädern zu bekommen, und damit auch eine Straßenzulassung.

Transport

Für kurze Strecken können Sie den Anhänger Ihres mobilen Gartenhauses von einem Traktor oder Umzugswagen schleppen lassen. Bei größeren Strecken sollten Sie Achsen und Deichsel entfernen, denn dann passt das mobile Gartenhaus auf einen Standard Lkw. Haben Sie vor, Ihr mobiles Gartenhaus häufiger über größere Strecken zu bewegen, suchen Sie sich besser einen treuen Fahrer, der sich mit dem Ver- und Entladen bestens auskennt und den Sie häufiger benutzen können.

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Was gibt es sonst noch zu beachten?

Beim Kauf Ihres mobilen Gartenhauses sollten Sie beachten, dass es aus einem guten Holz wie Lärche, Kiefer oder Eiche besteht und anständig verarbeitet ist. Möchten Sie es ganzjährig, also auch im Winter, nutzen, ist es wichtig, dass ihr mobiles Gartenhaus wintertauglich isoliert ist. Außerdem sollte es natürlich über ein leistungsstarkes System zum Heizen verfügen. Hier kommt oft einfach ein Brennholzofen zur Anwendung. Sollten Sie den Wagen im Winter nicht nutzen wollen, ist es wichtig, dass alle Wasser führenden Leitungen und Bauteile entleert werden können, um ein Einfrieren zu vermeiden. Die Wasserzuleitung sollte gut isoliert sein und am besten mit einer einfachen Heizung ausgestattet werden.

Fazit:

Ein mobiles Gartenhaus als ganzjähriger Wohnsitz kommt vor allem für all diejenigen infrage, die sich örtlich häufig verändern müssen oder wollen, sei es aus beruflichen oder privaten Gründen. Die Vorteile des mobilen Gartenhauses liegen auf der Hand: Sie nehmen Ihr Eigenheim einfach mit, steigende Immobilien- und Mietpreise sind Ihnen egal. Egal, wo Sie sich befinden, Sie sind immer in Ihren eigenen vier Wänden. Und das ist in der heutigen schnelllebigen Zeit viel wert!

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