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Die Langlebigkeit und die Nachhaltigkeit von Blockbohlenhäuser

Blockbohlenhäuser sind bautechnisch und –physikalisch auf viele Jahrzehnte hinaus unübertroffen stabil in ihren Eigenschaften. Es gibt weder Folien und Dampfsperren, noch Füllungen, Schüttungen und Klebebänder, die altern könnten oder Wandkonstruktionen in deren Hohlräumen unkontrollierbare Prozesse ablaufen. Daraus ist zu erklären, dass es auch heute noch im Alpenraum, in Skandinavien und im Baltikum bewohnte Massivblockhäuser gibt, die 300 Jahre und älter sind.

Ein massives Blockbohlenhaus ist ökologisch: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, es benötigt wenig Energie bei der weiteren Verarbeitung und ist unproblematisch bei der Entsorgung. Holz erfordert keinen chemischen Holzschutz!

Der hohe Harzanteil der nordischen und auch der Alpenhölzer, die Vortrocknung des Holzes verbunden mit einem konstruktiven Holzschutz wie große Dachüberstände und ausreichende Sockelhöhen des Kellers/der Bodenplatte bürgen für über 100-jährige Lebensdauer Ihres Blockbohlenhauses.

Bei keinem anderen Baustoff sind so viele Eigenleistungen ohne Fachmann möglich, wie beim Blockbohlenhaus. Ohne ein Kenner zu sein, können auch Sie die Baukosten durch Eigenleistungen extrem reduzieren.

Der Aufbau des Bausatzes erfolgt in wenigen Tagen oder Wochen je nach Modell und kann zu fast jeder Jahreszeit erfolgen. Der Bau braucht nicht „trocken-gewohnt“ zu werden, denn beim einschaligen Wandaufbau aus Holz gibt es weder Bau-Feuchte noch Probleme mit Kondenswasser und Schimmel.

Das Massivholz im Blockbohlenhaus verhält sich elektrostatisch und –magnetisch neutral, es gibt im Blockbohlenhaus weder Aufladungen noch Beeinflussungen des natürlichen Magnet- und Strahlungsfeldes. Holz bringt keine zusätzliche Radioaktivität ins Haus. Künstlich erzeugte elektrische und magnetische Felder werden im Blockbohlenhaus sogar abgebaut.

Holz ist atmungsaktiv - man sagt sogar es „atmet“ -, das heißt, es ist in beiden Richtungen diffusionsoffen, denn Milliarden feinster Zellen sorgen ständig für einen angenehmen Luftaustausch ohne jeglichen Luftzug. Zusätzlich reguliert es die Luftfeuchtigkeit im Haus durch seine Fähigkeit, große Mengen an Wasser aufzunehmen, ohne dabei seine Isolationsfähigkeit zu verlieren.

So verringert sich die Wärmedämmung von Holz nur um 2 % bei einem Anstieg der Volumendurchfeuchtung um 2 %, während z. B. Mineralwolle hierbei schon 25 % an Isolationsfähigkeit verliert. Massivholz absorbiert weiterhin Gase und Dämpfe sowie Geruchsstoffe, es reinigt somit selbsttätig die Raumluft, so dass ein Blockbohlenhaus ohne jegliche zusätzliche Klimaanlage immer ein optimales Wohnklima gewährleistet – und das praktisch zum „Nulltarif“. Offensichtlich bewirkt diese Eigenschaft, dass Allergiker in einem Blockbohlenhaus oft deutliche Zeichen einer Befindlichkeitsverbesserung erfahren.

Zusätzlich zu der thermischen Behaglichkeit wirkt Holz durch seinen natürlichen, warmen Farbton und die Maserung, den angenehm würzigen Geruch und seine Schall-absorbierenden Eigenschaften beruhigend und nachhaltig positiv auf die Psyche und das körperliche Wohlbefinden des Menschen ein.

Während das Holz der Kiefer nach Jahren eine fast honigfarbene Oberfläche mit deutlich strukturierten dunklen Ästen zeigt, so bleibt Fichtenholz etwas heller bei einer ruhigen Oberflächenmaserung.

Die im kanadischen Blockbohlen bau häufig verwendete Rotzeder ist zwar noch dauerhafter als die europäischen Nadelhölzer. Allerdings sind ihr dunkler Holzton und der intensive Geruch nicht jedermanns Sache.

Holz ist der ideale „Strahlungspartner“ für den Menschen. Zurückzuführen ist dies auf die Tatsache, dass der Mensch einen großen Teil der im Körper erzeugten Energie in Form von Strahlung abgibt, diese wird von den umgebenden Flächen entweder aufgenommen oder - wie es beim Holz geschieht – reflektiert.

Eine Rundbohlenwand bietet hier aufgrund der größeren gewölbten Oberfläche nochmals einen Gewinn, der zugunsten des Blockbohlenhauses geht.

Die Heizdauer bei einem ausgekühlten Blockbohlenhaus beträgt lediglich ca. 1 Stunde, um ein behagliches Klima zu erreichen, während sie bei Steinbauten bis zu 6 Stunden beträgt. Jeder Wochenendhausbesitzer wird dies besonders schätzen, neben der ohne jegliche Lüftung ständig vorhandenen, duftenden und sauberen Luft im Hausinneren. Die Auskühlzeit eines Massiv holzhauses beträgt aufgrund der guten Wärmespeicherung ca. 24 Stunden.

Eine Wand aus Massivholz ist die klimatisch optimale Konstruktion, denn geringer Wärmedurchlass, gute Wärmespeicherung und Wärmerückgewinn, sowie optimale Stoffwärme sind von Natur aus so gut aufeinander abgestimmt, dass sie sowohl im Sommer wie auch im Winter ein für den Menschen behagliches Raumklima gewährleisten bei geringstem Heizenergieaufwand.

Insbesondere die raumseitige Oberflächentemperatur der Umfassungswände, die beim Blockbohlenhaus nahezu gleich der Raumtemperatur ist, ermöglicht während der Heizperiode eine Absenkung der Lufttemperatur um 2 – 3° gegenüber einem Raum in Stein-Massivbauweise bei einem gleichwertigen bzw. sogar noch besserem Wohlfühlempfinden.

Die Wände des Blockbohlenhauses bieten dem Feuer großen Widerstand. Bei Flammeneinwirkung verkohlt die Oberfläche und schützt sich somit vor Abbrand. Damit erfüllen schon unter bestimmten Voraussetzungen Blockwände mit Wandstärken ab 70 mm bzw. 90 mm die Anforderungen der Feuerwiderstandsklasse „F 30 B“, was bedeutet, dass die Wand mindestens 30 Minuten dem Feuer standhalten muss, ohne ihre Tragfähigkeit zu verlieren. Für die Baupraxis bedeutet das, dass Blockbohlenhäuser in der Regel für normale Wohngebiete mit einem Mindest-Grenzabstand von 3 m zugelassen sind.

Das langsam, in den kurzen Vegetationsperioden Nordeuropas oder der alpinen Hochregionen gewachsene Holz der im Winter gefällten Fichten und Kiefern mit ihren eng zusammen liegenden Jahresringen ist der ideale Werkstoff für Blockhausbohlen – egal ob rund gedreht oder kantig gehobelt -, da es gesund und gleich mäßig gewachsen sowie dauerhaft und von außergewöhnlicher Härte ist.

Ökologisches Bauen liegt in Zeiten des Klimawandels und stetig steigender Energiepreise zweifelsohne im Trend. Der zentrale Gedanke des ökologischen Bauens ist ein optimaler Kreislauf zwischen dem Menschen, den von ihm errichteten Gebäuden und der Umwelt. Ziel ist es, durch Verwendung von umweltverträglich gewonnenen und biologisch abbaubaren Baustoffen ein klimafreundliches und energieeffizientes Heim mit einem gesunden Wohnklima zu schaffen und den nachfolgenden Generationen eine intakte Umwelt zu hinterlassen.

Eine wichtige Rolle kommt dabei dem bewährten Baustoff „Holz“ zu. Da es ein natürlich vorkommender und ständig nachwachsender Rohstoff ist, der über gute Dämmeigenschaften und eine feuchtigkeitsregulierende Wirkung verfügt, eignet er sich wie kaum ein anderer Baustoff, wenn man ökologisch bauen möchte. Blockbohlenhäuser bieten demnach unter Gesichtspunkten der Ökologie und Nachhaltigkeit die oben beschriebenen Vorteile.

Eine ökologische Bauweise bringt einen verantwortungsvollen Umgang mit Mutter Natur zum Ausdruck. Natürliche Baustoffe wie Massivholz, Naturfarben und Naturverputz, Naturdämmstoffe oder natürliche Bodenbeläge, deren Gewinnung bzw. Nutzung umweltverträglich ist, belasten die Natur nicht und können umweltschonend entsorgt werden.

Gleichzeitig trägt der Verzicht auf Bau-bedenkliche oder toxische Stoffe zu einer idealen Wohngesundheit bei. Denn nicht selten sind Wohngifte Auslöser für gesundheitliche Probleme wie Unwohlsein, chronische Müdigkeit oder allergische Reaktionen.

Wenn Sie bedenken, dass Sie vermutlich mehr als die Hälfte Ihres Lebens in Ihrem Haus verbringen, sollte diesem Punkt eine besondere Bedeutung beigemessen werden. Durch einen geringen Energieverbrauch bzw. eine optimale Energienutzung und Wärmedämmung wird nicht zuletzt Ihr Geldbeutel geschont.

Ökologisch Bauen verspricht demnach eine verbesserte Lebensqualität in allen Bereichen und ein gutes Gewissen der eigenen Familie und der Umwelt gegenüber.