Die besten Tipps zur Langlebigkeit Ihres Gartenhauses

Besonders Gartenhäuser aus dem Naturstoff Holz benötigen durch die Witterung bedingt ein wenig Pflege. Nur so kann man sichergehen, dass das Holz auf lange Sicht nicht fault und das Gartenhaus noch nach Jahren hübsch aussieht.

Bei der Pflege von Gartenhäusern gilt es darauf zu achten, wie diese nach dem Aufstellen behandelt wurden. Hier unterscheidet man zum Beispiel, ob diese mit einer Schutzfarbe oder Lasur gestrichen wurden oder ob diese nur geölt wurden.

Das Ölen von Gartenhäusern beziehungsweise des Holzes ist zwar nicht mehr so populär als das Streichen von Gartenhäusern, kann jedoch das Holz auch auf Dauer gut schützen und lässt zudem das Gartenhaus und das Holz in einem schönen natürlichen Glanz erscheinen.

Gartenhaus-in-der-Natur

Wurde das Gartenhaus mit einer Holzschutzlasur gestrichen?

Eine der wohl meist verwendeten Methoden zum Streichen eines Gartenhauses ist das Auftragen einer Holzschutzlasur, welche im Normalfall ein bis zwei Jahre hält. Je nach Standort des Gartenhauses kann diese Holzschutzlasur auch länger halten.

Ist das Gartenhaus jedoch den Witterungseinflüssen komplett ausgeliefert, so kann die Holzschutzlasur stark abbauen und das Holz nicht mehr richtig schützen. Wird das Holz vom Gartenhaus dann nicht rechtzeitig behandelt, so kommt es zu Schimmel und das Holz wird beschädigt.

Daher sollte man den Anstrich mit einer Holzschutzlasur alle ein bis zwei Jahre erneuern und das Gartenhaus am Besten mehrmals streichen. Allerdings gibt es auch hier einige Tipps, die man beachten sollte. Manche Holzschutzlasuren unterscheiden sich in ihrer Konsistenz und Qualität.

So gibt es Holzschutzlasuren, die mit der Zeit blättrig werden und vom Holz abplatzen oder sie werden durch Regen abgewaschen und das Holz hat keinen Schutz mehr. Hat man eine solche Holzschutzlasur verwendet, sollte man diese vorher gut abschleifen und erst dann das Holz bestreichen. Ansonsten kann es sein, dass man später helle und dunkle Schattierungen auf dem Holz feststellt.

Wichtig: Vor dem Streichen sollte man auch bedenken, dass mehrmaliges Streichen den Farbton mit der Zeit immer dunkler erscheinen lässt.

Holzschutzlasur-fur-Gartenhaus

Wurde das Gartenhaus mit einer Lackfarbe gestrichen?

Lacke werden heutzutage immer mehr eingesetzt zum Imprägnieren von Gartenhäusern. Unter der Verwendung von Lack wird dem Gartenhaus seine ganz individuelle Farbe gegeben. Solche Holzschutzlacke halten in der Regel mehrere Jahre und müssen nicht so oft auf das Holz aufgetragen werden wie die Lasuren.

Allerdings sind Lackfarben in der Anschaffung teurer. Beim Wiederanstrich sollte darauf geachtet werden, dass die Lackschicht vorher sauber abgeschliffen wird, damit der neue Lackanstrich gut hält. Ansonsten kann es nach einiger Zeit vorkommen, dass sich der neue Lack von der alten Lackschicht trennt und Blasen wirft oder abblättert.

Das Gartenhaus sollte beim Wiederanstrich mindestens zweimal mit dem Lack bestrichen werden. So hält die Imprägnierung besser. Auch hier gilt, mehrmaliges Streichen kann den Farbton dunkler erscheinen lassen.

Wurde das Gartenhaus lediglich eingeölt?

Eingeölte Gartenhäuser sieht man heutzutage immer weniger. Hier wurde das Holz vom Gartenhaus nur mit einem speziellen Holzöl behandelt. Damit ist es möglich, die Struktur des Holzes völlig zu erhalten und das Gartenhaus bleibt in seinem natürlichen Holzton.

Allerdings können die  Sonneneinstrahlung und der Regen dafür sorgen, dass das Holz mit der Zeit austrocknet und das Öl durch den Regen abgewaschen wird. Beim Einölen des Gartenhauses ist es wichtig, dass es einmal pro Jahr mit Holzöl bestrichen wird.

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Die Prozedur des Streichens mit Holzöl sollte man dann solange wiederholen, bis das Holz kein Öl mehr aufsaugt und eine kleine dünne Ölschicht auf der Holzoberfläche zurück bleibt.

Verschmutzungen auf dem Holz sollte man vorher mit einer Seifenlauge oder etwas Wasser und Spülmittel gut entfernen, da sich ansonsten die Schmutzschicht unterhalb der Ölschicht befindet und man diese dann nicht mehr gut vom Holz abbekommt.

Wurden Scharniere und Schlösser des Gartenhauses behandelt?

Wenn man schon einmal dabei ist, dem eigenen Gartenhaus zu neuem Glanz zu verhelfen, dann sollte man sich auch bei Zeiten um die Scharniere und Schlösser an Fenster und Türen kümmern. Diese sollte man hin und wieder einölen oder einfetten. Dadurch verhindert man unnötiges quietschen, die Scharniere bleiben geschmeidig und das Türschloss lässt sich stets leicht Öffnen und Schließen.

Wurde das Dach auf Undurchlässigkeit geprüft?

Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass alles mit der Zeit altert. So kann es natürlich vorkommen, dass das Dach des Gartenhauses undicht wird, weil zum Beispiel die Dachpfanne kaputt geht, die Dachpappe Risse aufweist oder das Dach anderweitig beschädigt wurde.

Werden solche Undichtigkeiten nicht beizeiten ausgebessert und repariert, so kann sich Wasser unter der Dachpappe vom Gartenhaus sammeln und das Holz zum Faulen bringen.

Prufung-des-Daches-auf-Gartenhaus

Dabei muss noch nicht einmal ein Anzeichen, wie zum Beispiel das Durchtropfen im Gartenhausdach, sein. Es reicht schon aus, wenn sich unter der Dachpappe ein wenig Feuchtigkeit sammelt. Daher sollte man ab und an schon einmal das Dach überprüfen, ob sich vielleicht Anzeichen für Durchlässigkeit zeigen. Besonders an den Stellen, wo die Dachpappennägel eingeschlagen wurden, kann die Dachpappe anfangen zu reißen.

Hat man die Dachpappe mit dünnen Latten befestigt, sollte man diese kontrollieren, ob sie noch genug Stabilität haben und nicht bereits oxidiert sind. Auch die Dachpappe sollte, wenn möglich, einmal im Jahr mit einer Holzschutzfarbe gestrichen werden.

Was umgibt das Gartenhaus?

Steht das Gartenhaus im Freien und auf keinem festen Untergrund, wie zum Beispiel auf Platten oder Pflaster, dann kann es vorkommen, dass Pflanzen rund um das Gartenhaus wachsen oder sich Schmutz und Erde an die Holzteile anlegen.

Gerade Schmutz oder Erde können dem Holz zusetzen. Liegt der Schmutz oder die Erde direkt am Holz an, so liegt das Holz womöglich immer im Feuchten, wenn es geregnet hat. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit der Fäulnis erheblich.

Pflanzen-neben-Gartenhaus

Daher sollte man dafür sorgen, dass die Ränder und die Standfläche des Gartenhauses immer frei sind und eventuelles Regenwasser gut ablaufen kann.

Die Äste von großen Sträuchern und Bäumen sollte man nach Möglichkeit stutzen, wenn diese das Gartenhaus berühren.

Bei besonders windigen Tagen kann es ansonsten vorkommen, dass die Äste am Gartenhaus beziehungsweise am Holz scheuern und so den Schutzanstrich vom Holz beschädigen können. Entfernen Sie immer am Boden liegende Blätter und Blumen, da diese Insekten und Ungeziefer anziehen.

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