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Der passende Garten zu Ihrem Gartenhaus – Schöne Blumen und Pflanzen im August

Viele Gartenfreunde gärtnern heute biologisch, neuerdings gern naturnah und nachhaltig. Wenn man Besitzer eines Gartenhauses ist, sollte man die heimische Tier- und Pflanzenwelt berücksichtigen. Bei der Wahl eines Gartenhauses (Klicken Sie hier) und seiner Ausstattung kommen daher immer öfter auch ökologische Gesichtspunkte zum Tragen.

Schon dass Gartenhäuser aus Holz nicht von solchen aus Kunststoff oder Betonfertigteilen abgelöst wurden, sondern auch heute noch die große Mehrheit stellen, spricht für ein stabiles Umweltbewusstsein: Holz ist ein natürliches Material, das „lebt und arbeitet“ und optimal mit lebendigem Grün harmoniert.

Gut gepflegt hält es Jahrzehnte, doch irgendwann verfällt es und fällt problemlos zurück in die Natur. Als Baustoff lässt sich Holz schadstofffrei bearbeiten und erhalten, für Menschen erschafft es ein gesundes Raumklima, das wir als entspannend und gemütlich wahrnehmen.

Neben der unmittelbaren Wirkung des Baumaterials spielt auch die funktionale Einbettung des Gartenhauses in die Umgebung eine Rolle. So kann das Dach zusammen mit Regenrinne und Regentonne zur Regenwassersammlung genutzt werden.

Als Gießwasser ist das kalkfreie, weichere und wärmere Regenwasser für Pflanzen viel gesünder, zudem spart man so auch noch Wassergeld. Wer noch etwas mehr Teilhabe am Naturgeschehen wünscht, kann gleich eine Dachbegrünung mit planen, die als eine Art “biologischer Mantel” und Klärwerk funktioniert:

Staub und Schadstoffe werden von den angesiedelten Pflanzen aus der Luft gefiltert, die Erdkrume speichert Regenwasser und trägt so z.B. im Sommer zur Harmonisierung des Gartenklimas bei. Hier einige Anregungen für Pflanzen und Blumen, die um das Gartenhaus gepflanzt werden können.

Pflanzenmonat August: Thujenhecken - dicht, grün und platzsparend

Thujenhecken genießen bei manchen keinen besonderen Ruf, aber um kleine Gärten zum Nachbarn hin abzugrenzen oder einen Sichtschutz zur Straße zu bieten, ohne viel Platz zu beanspruchen, sind immergrüne, streng formierte Schnitthecken wie zum Beispiel eine Thujenhecke eine gute Lösung und Sie können sich im und um das Gartenhaus problemlos bewegen.

Um die Thujenhecke langjährig schön dicht und gleichmäßig grün zu erhalten, ist ein regelmäßiger Heckenschnitt notwendig. Günstig ist ein alljährlicher Schnitt im  August. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Basis breiter ist und die Hecke sich nach oben hin verjüngt.

Vor allem beim Schnitt von den Seiten her darf nicht bis ins alte Holz ("ins Braune") geschnitten werden, da es Jahre dauern kann, bis sich diese braunen Stellen in der Hecke wieder verwachsen. Kompostgaben und eventuell etwas Hornmehl im Frühjahr und Sommer sind als Nährstoffgaben im allgemeinen ausreichend.

Aufschluss über die optimalen Mengen kann eine Bodenuntersuchung geben. Ab August wird nicht mehr gedüngt.

Übrigens, die Verbräunungen, die sich oft nach dem Winter an vielen Thujenhecken zeigen, sind in der Regel keine Frostschäden, sondern häufig Frosttrocknisschäden oder Salzschäden. Gegen Ersteres hilft durchdringendes Wässern im Herbst und Spätwinter, falls die natürlichen Niederschläge gering waren, gegen Letzteres Verzicht auf Streusalz.

Auf diese Weise sieht Ihr Gartenhaus noch schöner aus und Sie sind geschützt von den Blicken der Nachbarn und Passanten.

Sommerdüngung für Hortensien

Hortensien, die im Frühling gesäht werden oder die man auch einfach im Geschäft kaufen und dann um das Gartenhaus pflanzen kann, brauchen leicht sauren Boden (pH-Wert 5 bis 6), damit ihre Blätter sattgrün bleiben.

Gelbliches Laub zeigt Mangelerscheinungen an. Sollen blaue Hortensien ihre Farbe behalten, brauchen sie aluminiumhaltiges Kalialaun. Deshalb sollten Sie regelmäßig mit Spezialdünger für Hortensien versorgt werden, damit sie das Gartenhaus in prachtvollen Farben umrahmen können.

Pflanzung von Zierlauch im August

Pflanzen Sie die Zwiebeln großblütiger Zierlauch-Züchtungen am besten einzeln oder in Dreiergruppen in einem grossen Kreis um das Gartenhaus herum, aber sparen Sie den Türbereich aus.

Heben Sie mit dem Spaten ein ausreichend tiefes und breites Pflanzloch aus: Der Zwiebelboden sollte später mindestens 15 cm unter der Erde liegen. Tipp: Füllen Sie bei lehmigen Böden unten als Dränageschicht etwa drei bis fünf Zentimeter groben Sand ins Pflanzloch. Damit senken Sie auf Böden, die zu Staunässe neigen, die Fäulnisgefahr.

Wichtig im August: Herbst-Krokusse pflanzen

Herbst – Krokusse sollten bis Ende August, Anfang September gepflanzt werden, denn sie blühen im Gegensatz zu den meisten anderen Krokus-Arten schon im Oktober, was ein wahres Fest ist für einen schönen Garten, der mit einem wunderschönen Gartenhaus aufwartet.

Pflanzen Sie die Knollen als kleine Gruppen aus sechs bis zehn Exemplaren etwa acht Zentimeter tief in humusreiche, nicht zu trockene Gartenerde. Besonders schön kommen die Herbstblüher unter Ahorn und anderen herbstfärbenden Gehölzen zur Geltung und Ihr Gartenhaus mit seinen braunen Erdtönen passt perfekt in das harmonische Gesamtbild.

Beim Gießen nicht sparsam sein im Hochsommer

Die Pflanzen breiten ihre Wurzeln vor allem dort aus, wo sie feuchte Erde finden. Wenn Sie bei jedem Durchgang intensiv gießen, sickert das Wasser auch in untere Bodenschichten und die Wurzeln wachsen in die Tiefe.

So überstehen die Pflanzen kurze Trockenzeiten besser und man muss nur alle paar Tage zur Gießkanne greifen.Faustregel: Je nach Bodenart sollten es 15 bis 30 Liter pro Quadratmeter sein. Das Wasser gelangt dann etwa 15 bis 30 cm tief in den Boden.

Wenn Sie einen Spaten in die Erde stechen und diese ein wenig auseinander drücken, sehen Sie, wie tief der Boden durchfeuchtet ist. Das Gartenhaus erstrahlt erst richtig, wenn saftig grüne Pflanzen es umrunden.

Wichtig: Frisch gesetzte Pflanzen brauchen häufiger Wasser, als gut eingewachsene.

Bei aller Pflanzung, die im August stattfinden kann, darf nicht vergessen werden in die Zukunft zu denken, damit Ihr Gartenhaus ganzjährig mit Blumen und Pflanzen umringt sein kann:

Herbstdüngung vorbereiten

Ob Rosen oder Rasen: Viele Pflanzen reagieren positiv auf eine Herbstdüngung mit Kalium. Der Nährstoff wird in die Zellen eingelagert und steigert deren Frosthärte, weil er wie ein Auftausalz den Gefrierpunkt des Zellsafts herabsetzt.

Zudem verhilft die Herbstdüngung den Pflanzen zu mehr Energie, denn sie treiben im Frühjahr besser aus. Bei dauerblühenden Rosen ist eine Düngung (30 g/m2) mit Patentkali ab Ende August/Anfang September besonders geeignet, um die Pflanzen zur Ruhe kommen zu lassen.

Kali fördert das Verholzen der Triebe und steigert zudem die Widerstandsfähigkeit der Pflanzenzellen gegenüber häufigen Pilzkrankheiten wie dem Sternrußtau.

Sie können sämtliche Düngemittel, Erde und Gartengeräte im Gartenhaus lagern. Dort stehen die Dinge geordnet, trocken und geschützt vor Witterungseinflüssen.