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Alles was Sie über den Boden wissen sollten

Der Boden war zu jeder Zeit und in allen Kulturen ein sehr wichtiger Teil eines Hauses.  Er sollte nicht nur funktional, robust und langlebig sein, sondern auch dem Geschmack des Besitzers entsprechen.

Auf diese Art ist er von einem notwendigen Teil der Baukonstruktion zum wichtigen Detail des Interieurs geworden. Böden wurden damals aus Stein, Lehm, Holz, Keramikfliesen, Beton oder Glas gefertigt.

Heutzutage hat der Boden an Bedeutung nicht verloren. Im Gegenteil – es wurden mit der Zeit immer mehr Möglichkeiten für sowohl schicke als auch funktionelle Böden entwickelt: Linoleum, Kunststoff, Parkett etc. Aufgrund der großen Auswahl und sowohl technischer als auch preislichen Unterschiede wird heute besonders sorgfältig gewählt.

Boden-im-Blockbohlenhaus

Die meisten Kriterien, die dabei beachtet werden, haben sich seit damals nicht verändert: Die technischen Leistungen des Bodens, seine Pflege, sein Aussehen und sein Preis. Daher finden Sie heutzutage unter den beliebtesten Bodenarten wie Parkettboden, Dielenboden und natürlich Laminat.

Diese Arten von Böden werden wir in diesem Text kurz beschreiben. Wenn Sie gerade Informationen über mögliche Bodenarten für Ihr Blockbohlenhaus suchen, dann sind Sie hier genau richtig.

Parkettboden

Parkettboden zählt zu einer der am häufigsten genutzten Bodenarten. Er ist nicht nur wegen seiner technischen Eigenschaften besonders beliebt, sondern auch aufgrund  seines natürlichen Aussehens.

Parkett ist ein Fußbodenbelag aus Holz, der für geschlossene Räume verwendet wird. Meistens wird  Hartholz von Laubbäumen für seine Herstellung  benutzt. Es wird in kleine Stücke gesägt und nach bestimmten Mustern zusammengesetzt.

Die üblichsten europäischen Baumarten, die für die Herstellung des Parketts benutzt werden, sind Akazie, Ulme, Hainbuche, Apfelbaum, Birnbaum und Edelkastanie. Es gibt mehrere Arten von Parkettböden, wie z.B. Massivholzparket, Stabparkett, Mosaikparkett, Lamparkett, Parkettdielen und andere.

Sie unterscheiden sich von einander nach der Art der Verlegung, Größe und Breite der Holzstücke und in ihrer Bearbeitung. Darüber hinaus wird nur hochwertiges Holz für die Herstellung benutzt. Daraus entsteht der größte Vorteil des Parkettbodens – seine Lebensdauer.

Parkettboden-im-Blockbohlenhaus

Die Abnutzungserscheinungen von Parkett sind im Vergleich mit anderen Bodenarten sehr gering. Wenn sie aber nach vielen Jahren sichtbar werden, dann genügen in der Regel ein leichtes Abschleifen des Parketts und eine umfassend neue Versiegelung.

Ein weiterer Vorteil ist die Haptik und die Wärme der Oberfläche, die das Parkett an die Füße abgibt. Parkett hat aber auch seine Nachteile. Obwohl es sehr leicht zu pflegen ist, benötigt es die Pflege öfter als andere Bodenarten. Außerdem ist es eine der teureren Optionen.

Laminatboden

Laminatfußboden imitiert das Aussehen des Parketts und besteht im Gegensatz zum Parkett aus einer preiswerten Trägerschicht, die mit einer dünnen Dekorschicht verziert und versiegelt wird. Die Dekorschicht kann mit jeder Art von Optik bedruckt werden.

Laminat ist eine besonders robuste Art von Boden, die ebenfalls sehr langlebig ist. Sie ist einfach zu verlegen und leicht zu pflegen. Besonders beliebt sind sie in Mietwohnungen und Kinderzimmern – da, wo der Boden am intensivsten benutzt wird.

Ein weiterer Vorteil des Laminatbodens ist sein Preis – man kann zwischen sehr vielen unterschiedlichen Arten von Laminat wählen.  Preiswertiges Laminat ist dünn und mit relativ einfachem Dekor versehen, während teurere Arten des Laminats ziemlich robust, unempfindlich für Druck und Temperaturunterschiede und für darüber hinaus für eine Fußbodenheizung geeignet sind.

Laminatboden-im-Blockbohlenhaus

Laminat hat aber zwei wesentliche Nachteile: Günstiger Laminatboden reagiert normalerweise empfindlich auf Feuchtigkeit. Daher sollte man Laminat nicht in die Küche oder auf dem Flur verlegen. Der zweite große Nachteil ist seine Abnutzung.

Wenn Laminat an einer Stelle beschädigt wird, kann man ihn nicht einfach abschleifen, was beim Parkettboden möglich ist. In dem Fall müsste man das ganze Teil des Laminats austauschen, welches dann möglicherweise in der Optik nicht mehr erhältlich ist.

Dielenboden

Der Dielenboden ist ein Holzfußboden, der  aus breiten und langen Vollholz-Elementen besteht. Er unterscheidet sich vom Parkett durch seine massiven Holzelemente - durch Dielen, die meistens so lang sind wie der Raum selbst.

Neben dem Holzpflaster ist Dielenboden die älteste Form der Holzböden, die schon im 13. Jahrhundert verwendet wurde. Sie waren aufgrund ihrer positiven technischen Eigenschaften zu jeder Zeit besonders beliebt.

Einer der größten Vorteile von Dielenboden ist seine Langlebigkeit. Früher wurden Dielenböden so lange benutzt wie das Haus stand. Dadurch, dass Dielen einfach abzuschleifen sind wird ihre Nutzungsdauer deutlich verlängert. Durch ihre natürliche Feuchtigkeit verbessern Dielenböden das Raumklima.

Aufgrund seiner ästhetischen Eigenschafften schafft Dielenboden eine warme, gemütliche und eigene Atmosphäre.

Doch wie alle anderen Bodenarten haben auch Dielenböden Nachteile. Erstens sind sie nicht einfach zu verlegen. Normalerweise braucht man für die aufwändige Verlegung einen Spezialist, was zusätzliche Kosten verursacht.

Dielenboden-im-Blockbohlenhaus

Dielenböden sind für Nassbereiche nicht geeignet und für eine Fußbodenheizung nur unter bestimmten Bedingungen. Da Holzboden ein natürliches Material ist, verändert er sich mit der Zeit genauso wie alles in der Natur.

Sonne, Feuchtigkeit und Temperaturunterschiede können Fugen- und Rissbildung verursachen. Deshalb sollte man sich gut überlegen, in welchem Raum man Dielenboden verlegt.

Die Wahl des Bodens ist eine sehr wichtige Entscheidung im gesamten Bau- und Einrichtungsprozess des Holzhauses. Jeder Fehler kann in der Zukunft sehr viel Stress, Zeit und Geld kosten. Daher muss die Entscheidung gut überlegt sein. Wir hoffen, dass diese kurzen Informationen dazu beitragen konnten, Ihrer Entscheidung ein bisschen näher zu kommen.

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