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Gartenhaus – Alles was Sie darüber wissen sollten

Sicher jeder zweite, der einen Garten hat, besitzt heute auch schon ein Gartenhaus in der einen oder anderen Form. Manchmal sind es selbst zusammengebaute Schuppen, manchmal eine leerstehende Garage, manchmal ein Gerätehaus, manchmal ein achteckiger Gartenpavillon und manchmal eine schicke Gartenlounge, die zum Entspannen nach der Arbeit einlädt und nebenbei als Atelier genutzt wird.

Gebäude werden umgewandelt und dienen als Saunen im Garten oder als Werkstätten. Schwer, da eine einheitliche Definition zu finden außer eben: Ein Haus im Garten ist ein Gartenhaus. Wir möchten für Sie im Folgenden einmal einige Dinge aufführen, die Sie – ob Sie nun bereits ein Gartenhaus haben oder ob Sie sich noch eine Anschaffung überlegen – über Gartenhäuser wissen sollten.

Gartenhaus-haben-oder

Ein Gartenhaus kann für die verschiedensten Zwecke eingesetzt werden

Einige Beispiele sind ja schon oben aufgeführt. Wenn Firmen, Sportstätten oder Vereine ein Gartenhaus als Büro oder Vereinsheim einsetzen, dann sehen wir daran, dass unsere Definition von oben doch nicht immer stimmt. Ein Gartenhaus steht eben nicht immer im Garten, sondern manchmal auch als Verkaufsbüro auf einem Parkplatz, als mobiles Heim in der Landschaft, als Büro auf einem Firmengelände, auf dem Campingplatz als Wochenendhaus, in der Natur als Ferienhaus oder auf der Baustelle als Pausenraum für die Belegschaft.

Wer das Glück hat, ein landschaftlich schön gelegenes Grundstück zu besitzen hat, sich vielleicht schon mehrere Gartenhäuser als vermietete Ferienbungalows darauf gebaut und hilft somit, in seiner Gemeinde den Tourismus zu fördern.

Bei großen Sportveranstaltungen, etwa beim Wintersport, werden Gartenhäuser oft als Umkleidekabinen für die Athleten eingesetzt. Wie man sieht: Wo und wann immer man schnell mal ein kleines Häuschen braucht, was nicht zu teuer ist und was bei Bedarf auch genau so schnell wieder abgebaut ist, wie es initial aufgebaut wird, kommt ein Gartenhaus als Lösung des Platzproblems ins Spiel.

Gartenhaus-für-die-Athleten-eingesetzt

Ein Gartenhaus aus Holz ist solchen aus anderen Materialien meist überlegen

Ein Gartenhaus aus Holz ist dabei für alle diese bereits genannten Verwendungszwecke und zusätzlich für die, die im eigenen Garten meist zur Geltung kommen, wie die als Gartenbüro, als Gartensauna, als Schuppen für Gartengeräte und die Gärtnerei, als Lagerraum, als Hobbyraum, als Spielhütte für die Kinder, als logistische Zentrale für die Gartenpartys, als privates Fitness Center, als Gästezimmer, als Raum für ein Kind oder einen Verwandten, als Atelier, als Werkstatt, als zurückgezogene Ecke zum ungestörten Bücher lesen oder einfach nur als Zentrale des sommerlichen Outdoor-Lebens mit gemütlichen Sommerabenden auf der Veranda, Spielerunden oder Bastelarbeiten mit Blick auf den Garten besser geeignet als solche aus Metall oder gar Plastik.

Ein wichtiger Grund dafür ist, dass ein Gartenhaus, welches mindestens vorübergehend bewohnt ist oder wo man sich für längere Zeit aufhalten möchte, wie etwa in einer Werkstatt,  ein angenehmes Wohnklima haben sollte. Hier kommen die ausgleichenden Eigenschaften von Holz bezüglich der Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit ins Spiel. In einem Gartenhaus aus Holz wird es im Sommer länger kühl und im Winter länger warm bleiben. Die ausgleichende Wirkung auf die Luftfeuchtigkeit sorgt dafür, dass sich empfindliche Sachen, wie Metallgegenstände, Papier oder auch elektrische Geräte in einem Gartenhaus aus Holz länger halten. Eine Gefahr von Kondensation bei plötzlichen Temperaturänderungen besteht meist nicht.

Ein Gartenhaus aus Holz lässt sich leicht zusätzlich isolieren

Ein Gartenhaus aus einem guten Wärmeleiter, wie Metall oder Stein muss man ausgiebig isolieren, bevor es bewohnbar wird. Beim Gartenhaus aus Holz kommt es auf die Wandstärke an. Ein oder zwei Zentimeter dicker kann da sehr viel ausmachen.  Holz in Form von 20 bis 30cm dicken Stämmen wurde selbst in den kältesten Gegenden, wie etwa im Norden Europas oder in Kanada in Blockhäusern ohne zusätzliche Isolierung verbaut, weil Holz an sich schon ein hervorragender natürlicher Wärmedämmstoff ist.

Ein-Gartenhaus-aus-einem-guten-Wärmeleiter

Wenn Sie zum Beispiel für Ihr neues Gartenhaus eine Wandstärke von 70mm wählen, dann können Sie dieses Gartenhaus dann auch im Winter ohne Probleme beheizen. Das gilt besonders für vorübergehende Aufenthalte wie beim Fitnesstraining, der Sauna, dem Projekt in der Werkstatt, im Hobbyraum oder beim Gästezimmer.

Natürlich lässt sich ein Gartenhaus mit dieser Wandstärke oder auch mit geringeren Wandstärken von 20 bis 44mm auch leicht zusätzlich isolieren, etwa wenn Sie es für längere Zeit oder dauernd warm halten möchten. Dann haben Sie mit dem Baustoff Holz eine sehr gute Grundlage, die Sie relativ einfach bis zum Niedrigenergiestandard ausbauen können.

Es werden auch fertig vorfabrizierte Gartenhäuser mit hocheffektiver Isolierung angeboten. Eine doppelschalige Bauweise mit Isolationsmaterial zwischen den Wänden sorgt bei ihnen für eine wärmebrückenfreie Dämmung.

Ein Gartenhaus aus Holz möchte gepflegt werden, ist aber auch ausbaufähig

Dabei müssen Sie Ihr Gartenhaus nicht etwa jedes Jahr streichen, wie manche befürchten, sondern ein Anstrich auf der Wetterseite etwa alle 5 Jahre reicht. Wenn das Holz nicht dauerfeucht ist, kann man sogar ganz ohne Anstriche auskommen. Man sieht das manchmal in den Alpen oder in Nordeuropa. Diese Holzgebäude werden durch die Sonnenstrahlung und Oxidation mit der Zeit dunkelgrau. Diese äußere, verwitterte Schicht ist ein hervorragender Wetterschutz.

Voraussetzung für diese Art von „Holzschutz“ ist allerdings, dass Sie ein widerstandsfähiges Holz verwenden, wie etwa nordische Nadelhölzer, die im Gegensatz zu den heimischen Nadelgewächsen in den wärmeren Gegenden, langsam wachsen und ein festes und dichtes Holz ausbilden. Eine weitere Voraussetzung ist, dass das Holz trocken ist. Jegliche Anzeichen von Feuchtigkeit sollten für Sie ein Alarmsignal sein, ob sie nun von oben, vom Regen und vom Dach her oder von unten von Bewuchs oder dem Boden her kommt.

Holzschutz-gartenhaus

Ein Gartenhaus kann ruhig einmal – etwa während einer stürmischen Regenschauer – richtig nass werden, solange es auch danach wieder richtig trocken wird. Viel schlimmer ist Dauerfeuchte etwa hinter dichten Büschen, unter Gegenständen auf den Holzdielen oder unter Blumenkübeln auf der Holzveranda oder Bodenfeuchte durch den Kontakt mit einem schlecht drainierten Boden.

Lassen Sie Ihrem Gartenhaus von allen Seiten und auch unten drunter 10cm Platz für die natürliche Lüftung. Trockenes Holz kann sich über Jahrhunderte halten und ein gut gepflegtes Gartenhaus eines renommierten Herstellers werden Sie noch Ihren Enkeln vererben.