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Die 10 beliebtesten Frühaussaaten im Gartenhaus aus Holz

Das Gartenhaus aus Holz steht noch in der Winterstarre, der Gärtner sucht nach der langen, untätigen Winterpause schon ungeduldig nach Zeichen des Frühjahreserwachens, die Natur pumpt schon die Knospen auf, die ersten Schneeglöckchen lassen sich blicken.

Alle Ungeduld hilft jedoch nichts: Das Jahr nimmt seinen Lauf, die Erde dreht sich unerschütterlich weiter und wir alle wissen, dass die Gartensaison so richtig erst nach den Eisheiligen im Mai startet, wenn die Gefahr von Nachtfrösten endgültig vorüber ist.

Dennoch schlagen erfahrene Gärtner den relativ kurzen Vegetationsperioden in unseren Breiten regelmäßig ein Schnippchen und ernten erfolgreich eigentlich südliche Gewächse wie Paprikas, Chilis, Tomaten, Auberginen oder Kürbisse.

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Das Zauberwort lautet: Frühanzucht und das kann man unter den richtigen Voraussetzungen auch sehr gut im Gartenhaus aus Holz machen. Manche haben ein Gewächshaus und stellen bei Nachtfrostgefahr Kerzen darin auf, andere beheizen das Gewächshaus und wieder andere beginnen die Frühanzuchten auf Fensterbänken im Haus in Zimmern, die möglichst hell und möglichst kühl sind. Treppenhäuser, Schlafzimmer, ja und auch Gartenhäuser werden dafür genutzt.

Was macht ein Gartenhaus aus Holz für Frühanzuchten geeignet?

Am besten eignen sich natürlich Gartenhäuser, die sowieso schon auch im Winter genutzt werden, etwa als Gartensauna, Gartenbüro, Gästezimmer, Fitnessraum, Gartenlounge oder ähnliches. Bei diesen Nutzungsarten ist eine Heizung bis mindestens zur Frostfreiheit kein Problem und es werden auch oft Modelle mit modernen Designs genutzt, die lichtdurchflutet mit wandhohen Fenstern die besten Voraussetzungen dafür bieten, den Jungpflanzen vor ihrem Schritt ins Freiland die wichtigsten beiden kleinklimatischen Bedingungen zu bieten, die sie brauchen, nämlich Licht und kühle Temperaturen über Null.

Die dritte Voraussetzung, nämlich eine stetige Wasserversorgung ohne übermäßige Nässe bei moderater Luftfeuchtigkeit kann ebenfalls in einem Gartenhaus aus Holz sehr gut erfüllt werden, weil das Holz atmet und eine gleichmäßige Luftfeuchtigkeit gewährleistet. Dennoch sollte der Gärtner, der frühe Saaten im Gartenhaus aus Holz vorzieht, alle paar Tage bei Temperaturen über Null einmal gründlich stoßlüften.

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Aber auch Gartenhäuser mit kleineren Fenstern sind geeignet. Man kann einen Tisch unter das Fenster stellen oder auch die Fensterbank innen vergrößern, so dass man dort immer einen Platz für Anzuchten aus Samen hat. Diesen Platz kann man sogar im Winter gebrauchen, wenn man Mikrogreens für den Salat oder den Smoothie dort anzieht.

Die Top Ten Gemüse für die Frühanzucht im Februar im Gartenhaus aus Holz

Insbesondere die Pflanzen aus wärmeren Gefilden wachsen bei unseren Temperaturen im Garten eher langsamer und daher kann man mit einer Frühanzucht im Januar bis März etwas Zeit herausholen, so dass man mit der Ernte nicht zu spät liegt.

1. Tomaten: Die roten Paradiesäpfel gibt es in allen Farben und Formen von der riesigen Fleischtomate bis zu kleinen Cocktailtomaten mit mehreren hundert Früchten an einem Strauch. Tomaten sind nicht nur schmackhaft und eignen sich für´s roh essen, für Salate, zum Kochen und auch zum Einkochen, etwa als Pomerola, sondern sind auch noch sehr gesund. Lykopin, der rote Farbstoff der Tomaten soll für alle möglichen positive gesundheitlichen Wirkungen verantwortlich sein. Es gibt Sorten, die ab den Eisheiligen frei in den Garten am Gartenhaus ausgepflanzt werden können und solche, die eher empfindlich sind und unter Plastik oder im Gewächshaus regengeschützt angepflanzt werden sollten.

2. Paprika und Chilis: Sie stammen, wie die Tomaten aus der Familie der Nachtschattengewächse, eigentlich lateinisch Solanaceae, also „Sonnengewächse“, was ihrer Herkunft aus Mittel- und Südamerika eher entspricht. Paprika hat große Früchte, die süß schmecken. Wie ihre scharfen Verwandten, die Chilis, besitzen sie den Inhaltsstoff Capsaicin, der allerdings bei Paprikas nur sehr wenig aber bei Chilis umso mehr für die charakteristische Schärfe sorgt.

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3. Gurken: Diese großen Früchte aus der Familie der Kürbisgewächse werden je nach Sorte ausgewachsen bis zu 50cm lang und wachsen an windenden Sprossen, die bis zu 4 Meter lang werden. Das braucht seine Zeit und daher können auch Gurken schon ab Februar auf der Fensterbank im Gartenhaus aus Holz vorgezogen werden.

4. Möhren: Werden normalerweise direkt ins Freiland gesät. Frühe Sorten können tatsächlich auch schon im Februar ausgesät werden.

5. Knoblauch: Bei Knoblauch werden normalerweise Zehen gesteckt, die dann im Laufe des Sommers zu Knollen mit vielen Zehen heranwachsen. Die Aussaat von Samen geht zwar auch, ist aber eher unüblich und meist auch ganz unnötig. Was man hier als Samen bezeichnet, sind nämlich gar keine Samen, sondern kleine Brutzwiebeln, die man im Herbst schon „säen“ muss, damit sie nicht schlecht werden. Auch Knollen können im Herbst gesetzt werden oder im Februar. Dabei sollte man ausgetriebenes Grün noch vor zu starken Frösten schützen.

6. Auberginen: ebenfalls aus der Familie der Solanaceen, also sonnenbedürftig, stammen aus den Subtropen und der Gärtner tut gut daran, die Wuchssaison durch Frühaussaat im Gartenhaus zu verlängern. Die schwarzen 15 bis 25cm langen Früchte werden unreif geerntet und müssen daher für den Verzehr gekocht, gedünstet oder gebraten werden. Reife Früchte werden gelb und sind nicht mehr sehr lecker.

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7. Blumenkohl: Das leckere und beliebte Gemüse kann ab Februar im Gartenhaus vorgezogen werden, damit die Jungpflanzen zur Auspflanzung ab April bis Mai schon eine gewisse Größe erreicht haben.

8. Kopfkohl (Wirsing, Weißkohl, Rotkohl): Das gesunde und beliebte Gemüse hat nicht nur einen guten Nährstoff- und Vitamingehalt, sondern auch heilende Eigenschaften, zum Beispiel auf den Magen. Es kann roh in Salate, in Gemüseaufläufen oder Suppen gekocht werden, als Sauerkraut eingemacht die Winterkost bereichern und sogar bei der Gartenparty am Gartenhaus auf den Grill.

9. Artischocken können sogar schon ab Mitte Januar ausgesät werden. Die Samen kann man einen Tag lang in warmes Wasser legen, damit sie schneller auskeimen. Artischocken können bei niedrigen Temperaturen im Gartenhaus auch ziemlich lange brauchen bis sie auskeimen. Man kann sie alternativ auch in der wärmeren Wohnung bei 18 bis 20 Grad keimen lassen. Danach brauchen sie vor allem viel Licht, damit sie nicht vergeilen.

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10. Schalerbsen: Ein anderer Name ist Palerbse. Das stärkereiche Gemüse eignet sich zum Kochen, etwa als würzige Erbsensuppe. Sie können schon leicht unreif geerntet und als hellgrüne Erbse wie klassische Markerbsen zubereitet werden aber ihre Stärke liegt in der langen Konservierbarkeit nach der Ernte als reife Frucht. Wenn Sie getrocknet werden, sind sie mehrere Jahre lang haltbar. Als Pflanze, die auch leichte Minusgrade verträgt kann sie nach der Anzucht im Gartenhaus schon Anfang April ins Freie.

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