Zäune rund um das Gartenhaus: Zweckmäßige und dekorative Lösungen

Die Form eine Zaunes an Ihrem Gartenhaus (Schauen Sie sich diese Gartenhaus an) wird normalerweise immer erst mal von seinem Zweck bestimmt. Dabei wären in erster Linie zu nennen:

• Schutz
• gegen Tiere
• gegen Menschen
• Sichtschutz
• Einfriedung des Grundstückes
• Abgrenzung einer Gartenfläche mit unterschiedlicher Nutzung
• Rein dekorativ als Rankgerüst für kletternde Zier- oder Nutzpflanzen

wobei es ja nicht verboten ist, auch Zäune die der Abgrenzung dienen, dekorativ oder zweckmäßig mit kletternden Zier oder Nutzpflanzen zu verzieren.

Eine große Vielfalt von Formen, Materialien und Farben macht die Wahl selbst dann nicht viel einfacher, wenn man sich über den Zweck schon ganz klar ist. Schmuckzäune mit verspielten Formen, Metallzäune, die in ihren verschiedenen Ausführungen oft den Vorteil der Langlebigkeit mitbringen, einen natürlichen Holzzaun, der vom Material und farblich vielleicht am besten zum Gartenhaus passt, einen schlichten Industriezaun, für den Sie sich wahrscheinlich eher entscheiden, wenn es um die Einfriedung Ihres Grundstückes nach außen geht oder selbstgebauten Zaun, etwa preisgünstig aus alten Paletten.

Zaun-am-Gartenhaus

So könnte es etwa Sinn machen, den Gemüsegarten am Gartenhaus mit einem dekorativen, halbhohen Zaun gegen den Ziergarten, in dem vielleicht Kinder oder ein Hund herumtollen abzugrenzen, damit die empfindlichen Saatbeete geschützt sind.

Die Abgrenzung des Gemüsegartens am Gartenhaus von der Rasenfläche zum Spielen wird man meist mit halbhohen eher dekorativen Zäunen vornehmen

Passend zum Gartenhaus bietet sich dafür ein Holzzaun an. Zu einem solchen Zweck gibt es eine ganze Reihe dekorativer Möglichkeiten. Ein Kastanienzaun – eine Form des Staketenzaunes - etwa besteht aus zwei waagerechten Trägern, den sogenannten Riegeln, an die in regelmäßigen Abständen senkrechte Halbstämmchen, die sogenannten Latten angebracht sind. Oft nimmt man Haselnussholz dafür. Die Stämmchen werden in der Mitte gespalten und bleiben außen ganz romantisch unbearbeitet.

Eine Seite ist oft angespitzt, was als Schutz gegen Überklettern genutzt werden kann oder auch um die Elemente mit den angespitzten Seiten in den Boden zu schlagen. Ein solcher Zaun braucht keine Behandlung und entwickelt mit der Witterung eine schützende Oberflächenpatina. Wenn die Elemente eine Höhe von etwa 50 cm aufweisen, dann kommt der Gesamtzaun auf eine Höhe von etwa 60 cm, was für diese Zwecke, wie etwa einer Einfriedung des Nutzgartens um das Gartenhaus herum ausreicht.

Staketenzaun-am-Gartenhaus

Der klassische Staketenzaun am Gartenhaus hat genau gleich zugeschnittene Latten

Bei solchen Zäunen wird etwa auch kesseldruckimprägnierte Fichte oder helleres Holz angeboten, was farblich mit dem Holz des Gartenhauses harmoniert. Eine klassische Holzart für Zäune ist natürlich Lärche, die durch ihren hohen Harzgehalt keinen Anstrich mehr braucht.

Für Staketenzäune werden da oben abgerundete Latten angeboten oder auch gerade abgesägte aber abgeschrägten Latten. Verschiedene Holzarten, Optiken und Lattendichten werden angeboten. Die Riegel sind oft halbrund, werden aber auch als Kanthölzer angeboten. Ein Staketenzaun im Landhausstil hat ein Querbrett als unteren und oberen Abschluss, so dass die Enden der Latten nicht mehr frei nach unten und oben stehen, sondern etwas wie ein Geländer mit einer Handleiste oben drauf wirken.

Bei reinrassigen Kastenzäunen sind die Latten sogar so in die oberen und unteren Riegel eingelassen, dass sie mit den oberen und unteren Querträgern eine Oberfläche bilden. Diese Zäune gehören allerdings in die obere Preisklasse und könnten mit einem dekorativen Effekt etwa als Geländer um das Gartenhaus – etwa die Gartenhaus-Terasse – eingesetzt werden.

Klassischer- Staketenzaun-am-artenhaus

Ebenfalls beliebt sind Zaunelemente, bei denen die äußeren Latten kürzer sind als die inneren, wodurch das Element zur Mitte hin nach oben hin gerundet erscheint. Solche Zäune werden auch „Friesenzaun“ genannt.

Der beliebteste Gartenhaus – Zaun in Deutschland ist wohl der Jägerzaun

Alleine durch seine schrägstehenden Latten bietet der Jägerzaun optisch einen Kontrast zu den streng vertikal und horizontal angeordneten Bauelementen am Gartenhaus. Es ist wohl diese genial einfache und etwas verspielte Konstruktion des Jägerzaunes, wie er die Landschaft in kleine holzgerahmte Karos unterteilt, die ihn so beliebt gemacht hat. Gleichzeitig ist er in etwas höheren Ausführungen auch gar nicht so einfach zu überklettern, weil die Latten oben angespitzt sind und der Eindringling sich beim Klettern die Füße in den scherenartig aufeinander zulaufenden Latten leicht einklemmt.

Man sieht sie überall, die freundlichen Jägerzäune, manchmal nur 40 – 50 cm hoch, so dass man leicht drüberspringen könnte. So wirken sie mehr wie eine freundliche Aufforderung, doch bitte die Gehwege zu benutzen, sind aber natürlich in dieser Höhe als Außeneinfriedungen von Grundstücken nur in sehr friedlichen und zivilisierten Gegenden verwendbar.

Jägerzaun-am-Gartenhaus

Das Gartenhaus privat: Sichtschutzzäune schützen vor neugierigen Blicken

Alle, die sich um ihre Gartenhäuser ihre kleinen Paradiese angelegt haben kennen das Gefühl: Man möchte auch mal einfach ganz alleine in seinem Paradies sein, sich erlauben, einem Schmetterling zusehend seinen Gedanken nachzuhängen ohne sich durch Blicke von außen gestört zu fühlen. Mit belebten Wegen in der Nachbarschaft oder einem Nachbarn, dem man im eigenen Garten vielleicht einfach nicht so gerne jeden Tag in Sichtweite hat, sind Sichtschutzzäune die richtige Lösung.

Es gibt sie in vielen verschiedenen Ausführungen. Allen ist gemeinsam, dass sie meist mit dem Boden abschließen und über zwei Meter hoch sind. Es gibt sie auch in abgestuften Versionen, so dass man nur bestimmte Blickwinkel verstellt, an anderen Stellen aber einen freundlichen Gruß über den Gartenzaun erlaubt. Im einfachsten Fall helfen Schilfrohrmatten.

Sichtschutzzaun-am-Gartenhaus

Die Einfriedung des Grundstückes auf dem Ihr Gartenhaus steht erfordert manchmal einen sichereren Zaun als Zäune innerhalb des Grundstückes

Das gilt besonders, wenn das Gartenhaus – Grundstück an öffentlichen Raum grenzt, da man schlecht vorhersagen kann, wer sich da alles aufhält. Da könnte ein klares Signal: „Hier geht’s nicht mehr weiter!“ etwa in Form eines höheren Maschendrahtzaunes oder gar eines haltbaren metallenen Industriezaunes angesagt sein. Das hängt natürlich auch etwas von der Gegend ab. In ländlichen Gegenden, wo jeder jeden kennt und man sich gut versteht, sind Zäune ja generell manchmal völlig überflüssig.

Dasselbe gilt für die Grenze zum Nachbargrundstück. Wenn man sich schon lange kennt und vertraut, dann braucht man einen Zaun manchmal nur noch als Markierung, bis wohin man Rasen mähen oder Unkraut jäten muss. So helfen Zäune und um das Gartenhaus, den Frieden in Ihrem kleinen Paradies zu erhalten oder dienen sogar dekorativen Zwecken oder als Haltegerüste für leckere Himbeer- oder Brombeerhecken.

Hinterlasse eine Antwort