Ein Beet anlegen auf verschiedene Arten

Beete sind sozusagen die kleinsten Einheiten eines geordneten Gartens. Formen und Größen variieren und die größte Phantasie zeigt sich meist bei Zierbeeten.

Bei Gemüsebeeten denkt man eher erst mal an rechteckige Einteilungen etwa 80 bis 120 Zentimeter breit, damit man von den Wegen am Rand noch bis in die Mitte hineinreichen kann, die Längen variieren. Beete sind ein Ordnungselement im Garten.

Noch ordentlicher als einfach nur durch die Bepflanzung definiert, wirken Beete, wenn sie sogar eingefasst sind, vielleicht sogar optisch ansprechend mit Randsteinen aus Beton, aus Natursteinen oder eher rustikal aus Ziegeln mit Kieswegen dazwischen.

So ordentlich aufgeteilt kann man sogar im Vorgarten Gemüseanzucht betreiben. Im Ziergarten haben Beete oft auch dekorativere Formen, vielleicht halbrund, vielleicht rund, in allen möglichen geometrischen Formen oder in konzentrischen Kreisen, vielleicht folgen sie in abschüssigem Gelände auch den Höhenlinien. Alles auch Möglichkeiten für den Nutzgarten oder Kräutergarten, wenn man auch dort Nutzen mit Ästhetik und Landschaftsgestaltung verbinden möchte.

Wie man schon gleich sieht, ist ein Beet nicht gleich ein Beet, sondern seine Form, Lage und sein Aufbau folgen einem Zweck und es gibt ganz unterschiedliche davon.

Was gibt es überhaupt für Beete?

Grundlegende Unterschiede sind meist durch den Zweck bestimmt und weniger durch die Größe.

Wir können unterscheiden:

  • Blumenbeete oder Zierbeete
  • Inselbeete, die im Rasen eingebettet werden
  • Gemüsebeete
  • Frühbeete
  • Hochbeete, die auch durchaus nur halbhoch oder niedrig eingefasst sein können.

Man könnte auch permanente Beete, die fest eingefasst oder sogar in halbhohen Mauern liegen, wie man das manchmal in öffentlichen Bereichen sieht, unterscheiden von variablen Beeten, die nur für eine Saison für die Aufzucht einer bestimmten Kultur angelegt werden. So etwas findet man häufig in Gemüsegärten, wo der Verlauf der Wege zwischen den Beeten oft jedes Jahr anders ist.

Wie und wo Sie ein Beet anlegen ist also maßgeblich davon bestimmt, welchen Zweck Sie mit dem Beet verfolgen.

Blumenbeete und Zierbeete

Diese finden sich meist in Bereichen direkt um das Wohnhaus herum, meist im Vorgarten oder im Blickfeld der Terrasse. Das gilt für Steinhäuser wie für Blockhäuser oder Blockbohlenhäuser aus Holz, wobei sich der Sinn für Schönheit im Garten in letzter Zeit auch verschiebt; bei manchen in Richtung Kiesgarten, bei anderen in die Richtung Naturgarten und wieder andere finden eine rustikale Stimmung mit einem schön angelegten Nutzgarten auch sehens- und lebenswert.

Ein typisches Blumenbeet soll vor allem schön aussehen und am besten auch möglichst während der ganzen Saison immer ein paar Blüten zeigen. Wenn mehrere Pflanzen gleichzeitig blühen, dann sollte das am besten auch noch farblich zueinander passen, obwohl die Farben der Natur eigentlich fast immer harmonisch wirken. Ein "zu bunt" gibt es da eigentlich kaum.

Pflanzen wie Phlox, Mädchenauge, Steppensalbei oder der japanische Teeholunder, Anemonen, Magnolien, Fuchsien und natürlich Rosen in allen Farben und Formen sind ausdauernde Blüher und verschiedene lassen sich auch anders nutzen, etwa essen, wie die Blüten der Taglilien oder des Holunder, in der Küche als Würze verwenden, wie Lavendel oder Salbei und natürlich haben auch viele Zierpflanzen Heilkräfte, die Sie bei Gelegenheit etwa als Tee genießen können.

Ein Beet vom Rasen abgrenzen

Im Ziergarten, der sich eher an kunstvollen Parkanlagen orientiert, möchte man eine klare Abgrenzung von Blumenbeet und Rasen, die man am einfachsten erreicht, indem man die Rasenkanten einfach mit einem Spaten absticht. Auf diese Weise entsteht eine glatte Kante und ein kleiner Graben. Wer sich diese Arbeit nicht zu oft machen möchte, wird diese Kante dann einfassen mit Kantensteinen oder auch Metallrahmen. Diese können aus der Oberfläche des Rasens herausragen, vielleicht sind sie ja als Natursteine auch besonders sehenswert und auch alte – vielleicht moosbewachsene - Baumstämme sehen in der Funktion schön aus. Bahnschwellen, Ziegelsteine, der Möglichkeiten sind viele.

Es geht ja auch nicht nur um das Aussehen, sondern um eine Funktion, nämlich, dass der Rasen mit seinen Ausläufern sozusagen mechanisch vom Hineinwachsen in das Zierbeet abgehalten wird. Zum Mähen ist dann eine Beetbegrenzung, die mit dem Rasen ebenerdig liegt sogar noch praktischer, weil man ohne Problem über sie hinweg mähen kann.

Gemüsebeete anlegen

In Vorgärten oder von der Terrasse aus gut sichtbaren Bereichen haben manche ihre Gemüsebeete lieber ordentlich. Auch in solchen ordentlich oder sogar phantasievoll angelegten Beeten, etwa in Radformen, als Kräuterschnecken, in Sechseckformen oder anderen, vielleicht strengeren geometrischen Anordnungen, die an die historischen Klostergärten erinnern, kann man ja eine sinnvolle Mischkultur und Fruchtfolge betreiben.

Als Beetabgrenzungen findet man dieselben Materialien wie bei den Zierbeeten, statt Kieswege oder Gehwegplatten findet man manchmal Wege, die mit Rindenmulch oder Häckselgut belegt sind.

Zusätzlich kann man die Kulturen dann auch noch in ordentlich aussehenden Reihen aussäen, so dass sich auch im öffentlich einsehbaren Bereich ein interessantes und vielseitiges Bild ergibt.

Hochbeete

Hochbeete verstärken diesen Eindruck der "gezähmten" und geordneten Natur noch, haben allerdings auch noch weitere rein praktische Vorteile. Je nachdem, wie hoch Ihr Hochbeet werden soll, spricht man dann allerdings bei hohen Hochbeeten, deren "Arbeitsfläche" im Bereich von einem Meter Höhe liegt, schon nicht mehr von "Beet anlegen" sondern eher von "ein Hochbeet bauen".

Die meisten selbstgemachten Hochbeete sind entweder gemauert oder aus Holz, etwa auch Restholz, wie Paletten. Hier sollte man die Kraft der sich immer weiter setzenden Erde, die langen Seitenwände auseinander zu drücken, nicht unterschätzen und in regelmäßigen Abständen Anker einbauen, die diese verbinden und zusammen halten. Man kann auch Hochbeete kaufen, die dann meist auch schon den Vorteil einer transparenten Abdeckung haben, womit ein solches Hochbeet bei richtiger Befüllung mit viel verrottendem organischen Material, welches für Wärme von unten sorgt, schon als eine Art von Frühbeet genutzt werden kann.

Frühbeete anlegen

Damit sind auch schon die beiden wichtigsten Eigenschaften eines Frühbeetes genannt: Es sollte eine transparente Abdeckung haben, um die Sonnenwärme zu speichern, vor Nachtfrösten und eisigen Winden zu schützen und es sollte als unterste Schicht eine Schicht von unverrottetem Kompost, etwa aus Küchen- und Gartenabfällen besitzen, die dann durch die Tätigkeit der zersetzenden Bodenorganismen zusätzliche Wärme erzeugt.

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