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Beste Tomatensorten

Kaum ein Gemüse erfreut sich schon von alters her so einer Beliebtheit wie die Tomate und kaum ein Gemüse ist auch so dankbar und gut zu vermehren, wie Tomaten. Die Zahl der Tomatensorten wird weltweit auf über 10 000 geschätzt, von denen die meisten von engagierten privaten Züchtern und Tomatenliebhabern entwickelt und vermehrt werden, während es „nur“ etwa 3100 Tomatensorten sind, die eine offizielle Anmeldung als Sorte besitzen.

Diese Zahl wird praktisch täglich größer, besonders, seit viele Liebhaber von den für die Massenproduktion geschaffenen Früchten, die oft mehr durch harte Schale, gute Lager- und Transportfähigkeiten glänzen, als durch exquisiten Geschmack, abkommen und sogenannte samenfeste Sorten anbauen, die sie bei guter Eignung für die spezifischen Boden- und Klimaverhältnisse im Garten dann auch selbst weitervermehren können. Das geht bei sogenannten Hybrid- oder F1-Sorten, wie man sie häufig im Handel findet, nicht.

Im folgenden Artikel wollen wir einmal einige beste Tomatensorten vorstellen, deren Samen Sie jetzt schon besorgen und vielleicht auch schon in der nächsten Gartensaison bei sich am Gartenhaus kultivieren können.

Eine kleine Geschichte der Tomate

Die Tomate, die im lateinischen Artnamen (Solanum lycopersicum) den lateinischen Namen der Sonne (Sol) in sich trägt, ist auch tatsächlich ein Sonnenkind, welches schon zur Inka- und Aztekenzeit in Mittel- und Südamerika angebaut wurde, wo ihre Ursprungsformen auch bis heute noch wild vorkommen. Die Azteken nannten sie „xitomatl“, was dann, nach der Einfuhr nach Europa durch die spanischen und portugiesischen Eroberer die Grundlage ihres Namens in vielen europäischen Sprachen wurde. In Deutschland tauchte die Tomate erstmals im 16.Jahrhundert auf.

Wie beliebt die Tomate seit diesen Zeiten ist, zeigt sich an den volkstümlichen Namen, etwa „Pomodoro“, was „goldener Apfel“ bedeutet. Deutsche Namen wie „Liebesapfel“, „Paradeiser“ oder „Paradiesapfel“ sprechen für sich selber.

Einteilungen zur Unterscheidung von Tomatensorten

Zur Einteilung von Tomatensorten eignen sich:

1. Die Größe der Frucht, die mit der Zahl der Fruchtkammern zusammenhängt

2. Die Wuchsform der Pflanze

3. Die Reifezeit

4. Die Farbe oder Musterung

Wir nutzen eine gängige Einteilung, die sich in der Praxis bewährt hat:

* Buschtomaten, auch Strauchtomaten,

* Stabtomaten

* Wildtomaten

* Fleischtomaten

* Cocktailtomaten

* Kirschtomaten

* Johannisbeertomaten

* Romatomaten, Flaschentomaten

* Paprikatomaten

* Alte Sorten

Wie Sie schon sehen, ist, neben der Einteilung in Stab- oder Buschtomaten und der alten Sorten, meist die Frucht das wichtigste Merkmal einer Tomatensorte.

Strauchtomatensorten

Strauch- oder auch Buschtomaten wachsen weniger in die Länge, sondern sie bilden Seitentriebe. Sie eignen sich wegen dieser Wuchsform besonders gut für einen Anbau im Kübel etwa auch auf Terrassen oder Balkonen.

Ob es eine Tomatensorte in unsere Auswahl „Beste Tomatensorten“ schafft oder nicht, hat nicht so viel zu bedeuten. Wir können hier aus Platzgründen zu jeder Gruppe nur wenige Beispiele bringen, die sich im Allgemeinen sehr gut bewährt haben. In Ihrem Garten mit seinen individuellen Gegebenheiten könnten auch ganz andere Sorten zu Ihren Favoriten werden. Gerade bei Tomaten lohnt es sich etwas zu experimentieren. Je nach Standort könnten Sie schon bei der Auswahl auf bestimmte Eigenschaften, wie etwa die Regenfestigkeit oder Resistenz gegen bestimmte Krankheiten mit beachten.

Eine solche sehr resistente Buschtomatensorte ist etwa „Vilma“. Sie ist sehr robust, wird auch nicht sehr groß, bekommt aber viele, aromatische Tomaten.

„Rotkäppchen“ wächst auch kompakt bis 60 cm Höhe und fällt durch Blätter auf, die etwas an Kartoffeln erinnern. Sie wurde erstmals in der ehemaligen DDR gezüchtet und bildet hellrote Früchte.

Die Sorte „Hoffmanns Rentita“ ist eine Buschtomate, die wir auch unter der Überschrift „alte Sorten“ aufführen könnten. Ihre leuchtend roten Früchte besitzen ein würziges Aroma.

Stabtomatensorten

Zu dieser Gruppe gehören die meisten Tomaten: Sie wachsen erst aufrecht, legen sich dann hin und wachsen immer weiter in die Länge. Deswegen werden sie meist an Stäben oder in Stützgerüsten angebaut, damit die kostbaren Früchte nicht auf dem Boden herum liegen.

Die „Green Zebra“ sind eine alte Tomatensorte. Wie der Name schon andeutet, sind die reifen Früchte nicht rot, sondern besitzen eine zebraartige gelb-grüne Färbung. Das Fruchtfleisch ist aromatisch, saftig, die Haut ist recht dünn.

Der Namensvetter „Red Zebra“ bildet gelb-rot-gestreifte Früchte mit würzigem, leicht fruchtig-süßem Geschmack. Die Pflanze wächst bei guten Bedingungen ziemlich hoch (2-3m).

Die Stabtomatensorte „Quadro“ ist starkwüchsig und bildet viele mittelgroße, leicht ovale, rote Früchte.

Die Sorte „Hellfrucht“ ist ebenfalls eine alte Sorte mit sehr gutem Ertrag, die auch für den Kübelanbau geeignet ist. Ein Vorteil: Die Früchte halten wechselndes Wetter gut aus und gelten als platzfest.

Die „Goldene Königin“ eignet sich gut für den Hobbyanbau auch im Freiland. Sie ist eine bewährte, alte Sorte mit mittelgroßen, runden, goldgelben Früchten, die wenig Säure ausbilden und mild-aromatisch schmecken. Sie wird etwa 1m hoch.

Wildtomaten & Johannisbeertomaten

Wildtomaten haben nur johannisbeergroße Früchte. Während Wildtomaten in ihren Ursprungsgebieten gut wachsen, wurden Johannisbeertomaten oft züchterisch so beeinflusst, dass sie auch bei uns wachsen und besonders widerstandfähig sind.

Die „Rote Johannisbeertomate“ sieht tatsächlich den Johannisbeeren nicht nur ähnlich, sondern schmeckt auch viel süßer, als normale Tomaten.

Dasselbe gilt auch für ihre Kollegin mit goldgelben Früchten, die „Golden Currant“, deren Früchte allerdings schon kirschgroß werden, und die daher auch zu den „Kirschtomatensorten“ gerechnet werden kann.

Fleischtomaten

Bei Fleischtomaten werden die Früchte besonders groß, weil sie viele Kammern ausbilden. Sie können so groß werden, wie ein großer Apfel und besonders schöne Exemplare bringen es auf Gewichte von über 1kg.

Eine der bekanntesten Sorten ist eine alte Sorte, nämlich „Ochsenherz“ mit großen, recht süßen, kernarmen Früchten.

Die „Weiße Schönheit“ ist eine Fleischtomatensorte, die gut trägt und für das Freiland geeignet ist. Sie hat milde, säurearme Früchte mit weißer Schale.

Paprikatomaten

Sie heißen so, weil die Früchte paprikaartig aussehen. Ein Beispiel ist die „Yellow Stuffer“, die nicht nur aussieht, wie eine gelbe Paprika, sondern auch genauso hohl ist und gerne zum Füllen verwendet wird.

Alte Sorten

Das „Gelbe Birnchen“ oder „Yellow Pearshaped“ ist eine alte Cocktailtomatensorte mit kleinen, birnenförmigen und sehr süßen Früchten.

Die „Black Krim“ oder auch „Schwarze Krim“ ist eine alte Fleischtomatensorte aus Russland. Die reifen Früchte nehmen eine dunkle, rotbraune Färbung an und schmecken sehr würzig. Sie eignet sich gut für regengeschützte Standorte.

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