Beliebte Gartensträucher und beliebte Gartenblumen

Herbst und Frühjahr ist Pflanzsaison. Falls Sie auch Pläne haben, vielleicht in einem ganz neuen Garten, vielleicht den alten umgestalten oder Sie haben eine Stelle, wo etwas heraus musste, vielleicht ein Baum auf der Grenze, der zu groß geworden war, vielleicht ein Strauch, der an der falschen Stelle stand und nie was geworden ist, dann lesen Sie weiter.

Auch ein Umbau von einem Garten, der zwar mit tollen, exotischen Pflanzen punktet, in dem aber kaum einheimisches Leben von Insekten über Kleinsäuger bis zu Vögeln herrscht, kann eine Motivation zu Neupflanzungen sein, wenn man seinen Garten so nach und nach wieder stärker mit einheimischen Pflanzen belegen will und so der bedrohten, heimischen Natur eine Heimat geben möchte. Besonders ist dies zu empfehlen, wenn Sie um das Gartenhaus auch Gemüse und Obst anbauen möchten, weil dann ermöglicht eine artenreiche Umwelt auch giftfreie, biologische oder gar biovegane Anbaumethoden und die Erzeugung von ganz unbelasteter, natürlicher und gesunder Nahrung.

Wie immer Ihr Grund sein mag: Wenn Sie noch nach Inspirationen für Neupflanzungen suchen, dann finden Sie im Folgenden einige beliebte Gartensträucher und Gartenblumen, die Sie einmal ins Auge fassen könnten.

Beliebte Gartensträucher und -bäume

Die Eibe

Wenn Sie einen schnellwachsenden immergrünen Sichtschutz suchen, dann ist die Eibe (Taxus baccata) nichts für Sie. Wenn Sie zufällig Geschichte lieben, dann vielleicht eher schon. Die Eibe war schon während der Römerzeit fast ausgerottet in Mitteleuropa wegen ihres zähen, dauerhaften, harten und dennoch elastischen Holzes, welches ideal für die Herstellung von Waffen, wie etwa Holzbögen geeignet war. Sie wächst sehr langsam, ist aber natürlich winterhart und wintergrün. Wenn Sie einen weiblichen Baum anpflanzen, dann schmücken rote Beeren ihren herbstlichen und winterlichen Garten.

Falls Sie auch noch Platz für ein Männchen haben, pflanzen Sie es in Windrichtung daneben, denn die Pollen werden vom Wind zu den weiblichen Blüten hingetragen. Vorsicht bei Pferden: Die Eibe enthält für Menschen und Pferde giftige Bestandteile.

Der Efeu

Mit dem gemeinen Efeu (Hedera helix) bleiben wir bei Pflanzen mit einer langen Geschichte. Beim Efeu geht es aber weniger um die Waffenherstellung sondern mehr um die Heilkunde und das Brauchtum.

So wurde der Efeu schon in vorchristlicher Zeit wegen seines anschmiegsamen Wuchses mit Treue und Liebe in Verbindung gebracht und es gibt einige Bräuche und Orakel, die damit zusammenhängen schon im antiken Griechenland. Die Bepflanzung von Gräbern mit Efeu geht auf die frühchristliche Zeit zurück. Bis in die heutige Zeit findet sich ein Symbolismus etwa bei den Eliteuniversitäten der nordamerikanischen Ostküste, die man als „Ivy League“ („Efeu-Liga“) Universitäten bezeichnet.

Wenn Sie ein altes Gebäude, eine Mauer, einen Zaun haben, selbst im Schatten, den Sie gerne begrünen möchten, dann ist der Efeu für Sie die richtige Wahl.

Nicht nur hält er mit seinen Klimmwurzeln sich selber fest, benötigt also in der Regel keine Klettergerüste, er ist auch nützlich, etwa als biologisches Waschmittel oder als Arzneimittel, etwa bei Nervenschmerzen oder Reizhusten.

Natürlich winterhart und wintergrün erreicht der Efeu Alter bis zu 450 Jahren. Eine Schädigung von Kletterbäumen hat sich nicht bestätigen lassen, allerdings auch wieder Vorsicht: Beeren und Blätter sind giftig!

Die Heckenkirschen

Von Heckenkirschen und Geißblattgewächse (Lonicera) gibt es einige Arten, die strauchartig wachsen, wie etwa die Alpen-Heckenkirsche (Lonicera alpigena) oder die Schwarze Heckenkirsche (Lonicera nigra) und einige Arten, die als Lianen wachsen.

Viele Arten, wie etwa das Immergrüne Geißblatt, die Maibeere, die Winterheckenkirsche oder das Goldgeißblatt werden als Zierpflanzen verwendet.

Sie sind meist ausdauernd, winterhart und rechts anspruchslos, was den Standort angeht.

Beliebte Gartenblumen

Die Rose

Nicht weniger geschichtsträchtig sind die heimischen Rosenarten (Rosa), die etwa 100 bis 250 Arten umfassen. Wegen ihres intensiven Duftes waren sie schon in den Gärten des alten Persiens beliebt und mit den Römern kamen Rosen und Rosenöl auch in unsere Breiten. Die Zahl der Züchtungen innerhalb der Gattung nimmt nicht ab, so dass es sogar eine eigene Wissenschaft gibt, die sich ausschließlich mit Rosen beschäftigt, die Rhodologie. Die Rose gilt als Symbol der Liebe und auch der Verschwiegenheit.

Man unterscheidet zwischen Kulturrosen und  Wildrosen und die Wildrosen, wie etwa die Heckenrose oder die Kletterrose werden als ökologisch wertvoller bezeichnet. Meist finden Pollensammler Nahrung in den Blüten und die Hagebutten werden dann von allen möglichen Tierarten verspeist. Natürlich können auch Sie diese nutzen, etwa in Form von Hagebuttentee oder Hagebuttengelee.

Die Sonnenblume

Kaum eine Blume symbolisiert so sehr den Sommer und die Natur, wie die einjährige Sonnenblume (Helianthus annuus), eine Pflanze aus der Familie der Korbblütler. Die bei guter Düngung oft große Blüte besteht aus einem Korb mit gelben Scheinblütenblättern, der viele kleine Blüten enthält, von denen jede einen Samen (Sonnenblumenkern) bildet. Wenn Sie gerne Vögel bei sich im Garten füttern, dann kennen Sie ja bereits die Samen und vermutlich auch die Pflanze, die sich gerne an Vogelfutterplätzen wild aussäht. Ernten Sie im Herbst die Samen, damit Sie für den Winter etwas Vogelfutter haben und für das nächste Frühjahr neues Saatgut!

Der Frauenmantel

Der Frauenmantel (Alchemilla) ist eine ausdauernde Pflanzengattung, die sich in der Natur oft in den Bergen findet. Wie der Name andeutet, werden die Pflanzen innerhalb der Pflanzenheilkunde auch aber nicht nur für Frauenkrankheiten verwendet. Die stark behaarten Arten finden sich auch häufig in Steingärten.

Die Windröschen

Die Windröschen (Anemone) sind nun keine Rosen, sondern Hahnenfußgewächse, die, wie etwa das bekannte Buschwindröschen beliebte Gartenblumen sind. Auch die Garten-Anemone (Anemone coronaria), die Stern-Anemone (Anemone hortensis) oder das Leberblümchen (Anemone hepatica) sind beliebte Arten.

Sie sind winterharte Stauden, die als Knollen oder Speicherrhizome im Boden überwintern und die sich leicht vermehren lassen.

Die Blumen sind schwach giftig.

Die Ringelblume

Die Ringelblume (Calendula officinalis) ist ein weiteres Beispiel für eine leicht zu kultivierende Gartenblume, die auch gelegentlich verwildert. In der Naturheilkunde werden die Blüten verwendet, etwa zur äußerlichen Anwendung bei Wunden, Quetschungen und Ausschlägen oder innerlich bei Magengeschwüren oder Menstruationsbeschwerden.

Sie wächst gut auf nährstoffreichen Lehmböden oder auf den meisten anderen.

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