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Wie pflanzt man Himbeeren?

Die Himbeere, mit wissenschaftlichem Namen Rubus idaeus genannt, ist eine unkomplizierte Fruchtart, die als Waldhimbeere an Waldrändern und auf Lichtungen auch noch oft wild vorkommt. Sie soll schon bei den alten Griechen angebaut worden sein und wurde dort auch als Heilpflanze bei Bauch- und Gelenkschmerzen und Augenproblemen verwendet.

Auch die herausgezüchteten Gartenformen haben ihre wichtigsten Eigenschaften, nämlich den leckeren Geschmack und eine gute Ergiebigkeit bei recht einfacher Pflege, erhalten.

Himbeeren schmecken nicht nur gut, sondern sehen mit ihren blassroten Früchten auch sehr gut aus. Sie werden an Spalieren oder Zäunen gezogen und eignen sich daher auch sehr gut für Raumaufteilungen im Garten.

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Wenn Sie diese leckeren Früchte auch an Ihrem Gartenhaus anbauen möchten, dann achten Sie darauf, dass der Boden leicht ist und wählen Sie eine Stelle, wo Wasser gut abläuft, denn Staunässe ist etwas, was sie auf keinen Fall gut vertragen.

Die Frage: Wie pflanzt man Himbeeren? werden wir im Folgenden noch etwas ausführlicher betrachten.

Es gibt zwei grundsätzliche Arten von Himbeeren

Das sind die Sommerhimbeeren und die Herbsthimbeeren.

Sommerhimbeeren blühen und fruchten am einjährigen Holz, also an den Trieben, die im Vorjahr gebildet wurden und können bereits im Juni geerntet werden.

Einige bekannte Sorten sind:
• Glen Ample, eine robuste, stachellose Sorte aus Schottland mit großen Früchten
• Malahat, eine reich tragende Züchtung mit aromatischen, großen Beeren aus Kanada
• Meeker, eine bewährte, ertragreiche Sorte mit mittelgroßen Beerenfrüchten, deren Ruten bis über zwei Meter Höhe erreichen können
• Niniane rubaca, eine frühe Sorte, die sehr robust ist und sogar an eher nassen Problemstandorten wächst
• Tulameen, eine Sorte mit eher nur mittelstarkem Wachstum aber hohen Erträgen, die aus Kanada stammt und im Erwerbsanbau genutzt wird
• Wei-Rula, eine späte Sommerhimbeere, die Juli bis August reif wird, mit aromatischen, dunkelroten Früchten. Sie wurde in der TU München-Weihenstephan gezüchtet und ist wegen ihrer Widerstandskraft gegen Wurzelfäule ebenfalls für nassere Standorte geeignet Sommerhimbeeren wachsen gerne in die Höhe und werden leicht über zwei Meter hoch.

Herbsthimbeeren, auch Späthimbeeren genannt, tragen Früchte am einjährigen Holz, wie die Sommerhimbeeren, aber auch an frischen, also diesjährigen Ruten. Nach der Ernte sterben die Triebe ab, die Früchte hatten, während die unteren Teile der Ruten lebendig bleiben. An diesen trägt die Himbeere dann im Juni des nächsten Jahres noch einmal. Sie wachsen generell nicht so in die Höhe, sondern etwas buschiger.

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Einige bekannte Sorten:
• Aroma Queen, die ’Königin des Aromas' hat große, feste und sehr leckere Früchte
• Autumn Bliss ('Herbstsegen') ist resistent gegen verschiedene Himbeerkrankheiten, wie das Rutensterben oder die Wurzelfäule. Sie wächst nicht sehr hoch und braucht gar keine Rankhilfe
• Herbstgold, eine Sorte mit kleineren Früchten in orangerot und intensivem Aroma
• Alpengold, eine stachellose Herbsthimbeere. Sie hat gelbe, aromatische Früchte und kann ab Ende April bis in den Spätherbst hinein beerntet werden
• Fallgold, hat große, honigfarbene Beeren. Die Züchtung stammt aus Nordamerika.
Herbsthimbeeren haben einen kleinen weiteren Vorteil: Es gibt einen Käfer, den Himbeerkäfer, der lediglich Sommerhimbeeren befällt, weil die Herbsthimbeeren einfach zu spät für ihn kommen.

Wenn Sie über längere Zeit immer mal wieder Himbeeren aus dem Garten vernaschen möchten, dann pflanzen Sie am besten verschiedene Sorten von Sommer- und Herbsthimbeeren an.

Wann ist die richtige Pflanzzeit für Himbeeren?

Die traditionelle Pflanzzeit ist der Herbst. Allerdings werden Himbeeren heutzutage fast ausschließlich „im Container“, also in Töpfen mit den Wurzelballen in Erde, angeboten. Solche Pflanzen können Sie zu jeder Zeit auspflanzen, solange der Boden nicht gefroren ist.

Wurzelnackte Himbeerruten können in 10er Bünden erworben werden und sollten am besten im Frühherbst oder notfalls auch im Frühjahr ausgepflanzt werden. Bei einer Pflanzung im Frühjahr kann es allerdings sein, dass Sie im ersten Jahr auf eine Ernte verzichten müssen.

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Wie pflanzt man Himbeeren? - Standort, Boden, Vorgehen

Der Standort sollte halbschattig bis sonnig sein. Bei Herbsthimbeeren eher sonnig als halbschattig. Eine windgeschützte Stelle wäre gut und – wie bereits erwähnt – Staunässe geht gar nicht. Für Neuanpflanzungen nehmen Sie die Gelegenheit wahr, die Himbeeren an eine Stelle zu setzen, wo vorher noch keine gewachsen sind, damit sie aus frischem, unverbrauchtem Boden schöpfen können.

Der Boden sollte tiefgründig, humos, feucht und locker sein. Er kann, wie der Waldboden, die natürliche Heimat der Himbeere oft, leicht sauer mit einem pH von 5 bis 6 sein.

Wenn Sie länger voraus planen, können Sie den Boden auch schon vorher mit Gründüngung und intensivem Mulchen auf seine neuen Gäste vorbereiten. Ist der Boden noch nicht humos genug, mischen Sie einfach etwas Kompost in den Aushub.

Haben Sie Zweifel wegen der Staunässe, können Sie auch ein Hügelbeet vorbereiten und die Himbeeren einfach auf ein etwa 20 bis 30cm hohes Beet pflanzen.

Lehmige Böden lassen sich durch Untermischen von Sand, aber vor allem Kompost und Mulchen, auch gerne mit Blättern etwas auflockern.

Zum Pflanzen von Container-Himbeeren, heben Sie ein Loch aus, etwas größer als der Wurzelballen, tauchen Sie den Wurzelballen kurz in Wasser, vermischen Sie den Aushub mit Kompost, wenn nötig und füllen Sie das Loch mit dem Wurzelballen in gleicher Höhe ab. Setzen Sie die Pflanze nicht tiefer als sie vorher im Topf war.

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Das Pflanzen wurzelnackter Himbeeren

Entfernen Sie beschädigte Wurzelteile und kürzen Sie die Wurzeln generell auf zwei Drittel bis die Hälfte ein. Graben Sie ein Loch von etwa 30 x 30cm. Vermischen Sie den Aushub gegebenenfalls mit Kompost und pflanzen Sie den Trieb so ein, dass die obersten Wurzeln maximal zwei Zentimeter unter die Oberfläche kommen. Andrücken, Angießen und Mulchen.
Die Himbeeren sind Flachwurzler. Berücksichtigen Sie das bei der Bodenbearbeitung. Mulch, Humus und Kompost, viele Regenwürmer, ein lebendiger Boden: So fühlen sich die Waldgewächse wohl.

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