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Frühling am Gartenhaus – Jetzt Blumen pflanzen!

Ein Gartenhaus im Garten sieht schon so gut aus und verändert den Charakter eines Gartens zu positiven. Noch viel schöner wird ein solches Holzhäuschen, wenn man es mit bunten und wohlriechenden Blumen umgibt.

Der vorausschauende Gärtner hat schon im Herbst an das Frühjahr gedacht und Blumen gepflanzt, die im Frühling oder sogar noch im Winter blühen. Schneeglöckchen und Krokusse gehören zu den ganz frühen Blüten, die schon die bunten Köpfchen herausstrecken und die Wiesen um die Gartenhäuser verzieren, während nebenan noch der Altschnee liegt.

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Aber auch Tulpen, Narzissen, die auch Osterglocken genannt werden, Hyazinthen und Märzenbecher gehören schon im Herbst in die Erde und blühen dann im April bis Mai. Dabei sehen Sie der Zwiebel an, wie groß oder schön die Blume dann wird. Große und gesunde Zwiebeln oder Knollen werden in etwa 20cm Tiefe eingegraben und ergeben dann auch eine schöne Blumenpracht im Frühling.

Im folgenden Artikel möchten wir uns aber auch damit beschäftigen, welche Blumen sie jetzt noch oder sogar im Laufe des Sommers pflanzen können, etwa auch in Blumenkästen, die vielleicht an das Geländer der Veranda am Gartenhaus gehängt werden können.

Das Gartenhaus mit Blumenkästen zieren – Welche Blumen eignen sich?

Falls Sie ein Gartenhaus mit einer Veranda oder Terrasse besitzen, dann eignet sich das Geländer gut, um daran Blumenkästen zu befestigen. Aber auch unter den Fenstern der Gartenhäuser kann man oft Blumenkästen befestigen und falls es Ihnen lieber ist, können Sie natürlich auch Blumenbeete rund um das Gartenhaus anlegen. Blühende Pflanzen kann man jetzt vielerorts kaufen und so gleich deren Farbenpracht und Düfte genießen.

Für Blumenkästen kann man normale stehende Pflanzen, wie etwa Lilien oder Gerbera nehmen aber oft werden Pflanzen bevorzugt, die über die Ränder quasi hinaus quellen und dann herunter hängen, wie Hängegeranien, Begonien oder Petunien.

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Für Blumenkästen am Gartenhaus eignen sich auch niedrige Sorten von Zinnien, Tagetes, Margeriten und Fleißiges Lieschen, welches sogar mit schattigen Lagen vorlieb nimmt.

Aber natürlich eignen sich prinzipiell alle Sommerblumen auch für einen Blumenkasten auf dem Balkon oder am Gartenhaus.

Sommerblumen rund um das Gartenhaus

Ob Sie Blumenkästen am Gartenhaus bestücken oder in die offene Erde pflanzen: Sommerblumen schmücken das Gartenhaus, sind auf Blumenbeeten willkommen und auch als Einzelpflanzen oder in Gruppen im naturnahen Garten.

Gladiolen und Dahlien können zwischen Mai und Juli gepflanzt werden, die weiße Gerbera käme auch jetzt noch rechtzeitig in den Boden und die Lilie hat vielleicht sogar schon überwintert. Diese liebt zwar Sonne aber steht nicht gerne unten herum im Freien. Sie fühlen sich besonders wohl auf Wiesen oder mit einem Bodendecker als Unterbewuchs.

Eine weitere sehr beliebte Blume am Gartenhaus ist die Cala, die Juli bis September blüht und die auch schon im Herbst gepflanzt werden kann aber auch noch im Frühjahr.

Herbstblumen am Gartenhaus

Spätestens wenn der Regen im Herbst den Gärtner ins Gartenhaus treibt, wo er untätig dem Prasseln der Tropfen auf dem Dach lauscht, während er in den grauen Garten hinaus schaut, werden ein paar bunte Farbflecken der Spätblüher am Gartenhaus seine Laune etwas aufbessern.

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Erstaunlicherweise muss man für manche Spätblüher schon sehr früh mit der Aufzucht beginnen, so dass Sie sich vorgezogene Pflanzen besorgen müssen oder sich die Aufzucht für das nächste zeitige Frühjahr vornehmen.

Zu diesen gehört die sogenannte „Lampionblume“. Dieser Strauch wird auch „Andenbeere“ genannt und hat im Herbst nicht nur diese schönen, wohlgeformten Lampions, sondern in diesen verstecken sich auch noch Früchte, die, wenn sie im Herbst genug Sonne bekommen, gesammelt und am Gartentisch vor dem Gartenhaus in einer Arbeitspause verzehrt, wahre kleine Vitaminbomben sind. Seine Blüten sind hingegen relativ unauffällig. Wenn Sie dieses Gewächs der tropischen Zonen im Sommer groß bekommen möchten, dann sollten Sie die Samen schon ab Januar oder Februar vorziehen.

Sonnenblumen, Chrysanthemen, Alpenveilchen und auch die bereits genannten Dahlien, die auch bis in den Herbst hinein blühen, können Sie auch jetzt noch pflanzen.

Heimische Blumenarten am Gartenhaus vertragen auch Frost

Im Garten um das Gartenhaus können solche Blumen notfalls noch etwas bedeckt werden, falls sich kalte Nächte ankündigen. Buschwindröschen, Primeln, Bellis, Stiefmütterchen oder Alpenveilchen zählen zu diesen Frühblühern, die schon vor den Eisheiligen ausgepflanzt werden.

Stiefmütterchen überstehen leichte Minusgrade, während Primeln eher weniger Frost vertragen.

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Wenn der Herbst wieder kommt, werden Sie nicht winterharte Pflanzen entweder verlieren oder Sie überwintern sie im Gewächshaus, im frostgeschützten Gartenhaus oder im Wohnhaus. Wer diese jährlichen Arbeiten lieber vermeidet und auf tropische Exoten im Garten verzichten kann, fährt mit einheimischen, winterharten Stauden am besten. Nachdem Sie die Beete um das Gartenhaus und die Blumenkästen einmal mit dauerhaften, winterharten Blumen bestückt haben, brauchen Sie sich den jährlichen Aufwand zum Pflanzen und Überwintern nicht mehr zu machen. Die Zahl solcher winterharter Arten geht in die Hunderte, deswegen können wir hier nur einige Beispiele aufzählen: Astern, Eisenkraut, Fingerkraut, Wolfsmilch, Kugeldistel, Berg-Flockenblume, Herbst-Anemone und auch Rosen erfreuen das Herz des Gärtners jedes Jahr neu.

Auch blühende Sträucher machen sich gut am Gartenhaus

Schneiden Sie die Sträucher am Gartenhaus immer etwas von der Außenwand zurück, damit die Außenlüftung für das Gartenhaus intakt bleibt. Zu den winterharten Sträuchern gehören etwa die Felsenbirne, ein Frühblüher, der im Gegensatz zu der Forsythie den Bienen auch Nektar und Pollen bietet, die Berberitze, der rote Hartriegel, der Sanddorn, die Schlehe, der Goldregen, der Weißdorn und viele andere, teilweise auch mit essbaren Blüten und Früchten.

Leider wird die Bezeichnung „winterhart“ im Handel teilweise irreführend verwendet. Entscheidend ist nicht die wärmste Klimazone in Deutschland, etwa an der Küste, sondern die Klimazone in der Ihr Gartenhaus tatsächlich steht. Informieren Sie sich etwa im Internet darüber, in welcher Klimazone sie wohnen und richten Sie sich beim Einkauf von Stauden und Blumen gegebenenfalls danach.

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Wenn Sie einheimische Arten um Ihr Gartenhaus einpflanzen, dann gibt es Ihnen vielleicht auch ein gutes Gefühl, dass Sie die einheimische Natur von Bienen, Schmetterlingen und den vielen anderen Insekten bis zu Vögeln, Igeln und kleinen Nagern etwas Gutes tun und die natürliche Artenvielfalt, die sich dann einstellt, nutzt insgesamt Ihrem ganzen Garten macht ihn robuster und widerstandsfähiger gegen Schädlingsbefall.

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