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Ökologische Bauwerke – Positive Aspekte beim Gartenhaus aus Holz

Ein Gartenhaus macht Ihren Garten als Oase der Natur bewohnbar und ermöglicht Ihnen damit eine Auszeit aus Ihrem technisch dominierten Alltag zu nehmen. Beim Kauf oder Bau sind regelmäßig Fragen der Nutzung und damit zusammenhängend der Größe, des Grundrisses, des Standortes, der Zahl der Fenster, Größe der Türen, Dachhöhe und -form und so weiter wichtige Kriterien aber auch der ökologische Aspekt findet immer mehr Beachtung.

In einer Zeit des bedingungslosen Konsums und des damit zusammenhängenden Ressourcenverbrauchs und Umweltzerstörung und gleichzeitiger Müllproblematik bis hin zu Fragen des Energie- und Wasserverbrauchs wächst das ökologische Bewusstsein und der Mensch merkt, dass er seine Mutter Erde nicht weiterhin so rücksichtslos ausnutzen kann, wie bisher.

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Diese Thematik spielt mehr und mehr auch bei Kaufentscheidungen eine Rolle und auch Gartenhäuser sind davon nicht ausgeschlossen. Gerade jetzt kommen Gartenhäuser aus Plastik mit mäßigem Erfolg auf den Markt, was einfach daran liegt, dass man wenigstens im Garten einmal eine Auszeit vom allgegenwärtigen Plastik haben möchte und dass aktive Gartenbesitzer und Gärtner zu den eher naturverbundenen Menschen mit einem ökologischen Bewusstsein gehören.

Daher dürfte der natürliche, nachwachsende Rohstoff Holz, gewonnen aus europäischen Wäldern mit nachhaltiger Forstwirtschaft, lokal verarbeitet und mit baubiologisch unbedenklichen Mitteln haltbar gemacht und gegebenenfalls isoliert, als Baumaterial für ein Gartenhaus ökologisch und traditionell die beste Wahl sein.

Holz als Baustoff ist ökologisch die beste Wahl für ein Gartenhaus

Das spürt jeder Gartenbesitzer. Ein solches Gartenhaus gliedert sich wie von alleine in die Harmonie des Gartens mit ein. Als eines der Elemente, die beispielsweise im Feng Shui oder bei der uralten Kunst der Anlage von Zen-Gärten eine Hauptrolle spielen: Wasser, Stein, Luft, Feuer, Äther und Holz ist es ein Stoff, der ganz natürlich in einen Garten gehört und falls Sie zu denjenigen gehören, die Ihr Gartenhaus - vielleicht auch nur zeitweise – bewohnen, etwa als Gästezimmer, Kinderzimmer, Werkstatt, Hobbyraum, Fitness- oder Wellnesszentrum, Sauna oder Gartenbüro, dann wissen Sie auch um die natürliche Wohlfühlatmosphäre, die in einem solchen Holzhaus herrscht.

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Holz ist atmungsaktiv, nimmt Gerüche, Allergene und Feuchtigkeit auf, hält die Innentemperaturen angenehm konstant und riecht gut nach Harz, Sauerstoff und Wald.

Ein Holzhaus ermöglicht wie kein anderes eine baubiologisch 100-prozentig korrekte Ausführung ohne künstliche Baustoffe oder Chemikalien, wenn Sie als Besitzer eines solchen Gartenhauses aus Holz darauf Wert legen.

Einige der besten Hölzer für ein Gartenhaus sind nicht lokal und damit auch ökologisch bedenklich

Besonders deutlich wird das bei Gartenhäusern aus Tropenhölzern, die wegen des hohen Preises aber relativ selten angeboten werden. Allerdings findet man Tropenhölzer wegen ihrer mechanischen - und Wetterfestigkeit regelmäßig bei Holzterrassen als Bodendielen.

Man muss nicht betonen, dass die Abholzung der tropischen Urwälder nicht nur ökologisch, sondern auch für die Tiere und menschlichen Bewohner dieser Gegenden eine oft tödlich endende Katastrophe ist. Auch verschlingt der weite Transportweg eine Menge Energie, so dass man für ökologische Unbedenklichkeit eher auf lokale, also europäische Holzarten zurückgreifen sollte. Ähnliches gilt für Red Cedar, ebenfalls ein sehr gut geeignetes Holz, welches aber über den Atlantik bis hierhin transportiert werden muss.

Als wetterfeste einheimische Art ist natürlich Eiche bekannt, mit der die über tausend Jahre alten Holzbauten aus dem frühen Mittelalter, die bis heute noch bestehen, erbaut wurden. Die Eiche ist so langsam wachsend, dass ihr Holz meist nicht für Gartenhäuser verwendet wird, da es einfach dafür zu teuer ist. Von der Ökologie her, wäre Eiche natürlich als extrem dauerhaftes, langlebiges und pflegearmes Holz ideal.

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Ausbau und Logistik beim ökologischen Gartenhaus

Die Wahl des richtigen Holzes für das Gartenhaus, etwa aus nordeuropäischen Nadelhölzern, die sich wegen ihrer Dichte und Wetterfestigkeit auch sehr gut für den Bau von Holzgebäuden aller Arten eignen, ist aber nur die Basis für ein ökologisches Gartenhaus.

Weitere Möglichkeiten, die Ökologie zu berücksichtigen ergeben sich bei

  • Stromversorgung
  • Wasserversorgung
  • Dachbedeckung
  • Isolierung
  • Heizung
  • Gartenumgebung

Stromversorgung:

Natürlich fällt einem sofort eine Solaranlage zur Stromproduktion ein. Wenn man die ökologischen Produktionskosten mit einbezieht, dann stellt sich aber die Frage, ob eine solche Anlage alleine für das Gartenhaus tatsächlich ökologischer ist, als der einfache Anschluss an das Stromnetz des Haupthauses, falls dieses nicht zu weit entfernt ist.

In diesen Fällen sollte man lieber die Stromversorgung des Haupthauses mit einer Solaranlage unterstützen, von deren Modulen dann auch durchaus einige auf dem Dach des Gartenhauses Platz finden könnten.

Der Wechsel zu einem ökologischen, fairen Stromanbieter könnte ein erster Schritt sein.

Wasserversorgung:

Auch hier sind die zu nennenden Aspekte auch für das Haupthaus gültig. So kann man beispielsweise Regenwasser in Zisternen sammeln und von dort als Brauchwasser, etwa zum Putzen, für die Toilettenspülung, die Waschmaschine und selbstverständlich auch für die Gartenbewässerung nutzen. Die Schonung der Ressource Trinkwasser wird angesichts der wachsenden Verschmutzung des Trinkwassers mit Medikamenten oder Ackerchemikalien immer wichtiger.

In der Waschmaschine sorgt das weiche Regenwasser zudem für eine Ersparnis beim Waschmittelverbrauch und im Garten rund um das Gartenhaus ist es die natürliche Pflanzennahrung, die die Mobilisierung von Mineralien aus dem Boden optimal unterstützt.

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Dachbedeckung:

Satteldächer können gut auch mit traditionellen Tonziegeln gedeckt werden. Auch Lärchenschindeln oder Schiefer sind dauerhafte und praktikable Lösungen, während Ried oder andere Gräser, wie etwa auf Sylt häufig anzutreffen, regelmäßig erneuert werden müssen.

Eine Dachbegrünung ist eine ökologische Alternative für Flachdächer, die nicht nur eine gute Wärmeisolierung bietet, sondern auch natürlichen Bewuchs und damit Nahrung für Bienen und Vögel zulässt.

Isolierung und Heizung:

Falls Sie Ihr Gartenhaus auch im Winter nutzen möchten, sind natürliche Isolierungen, wie Steinwolle, Zellulose, Hanffasermatten oder ähnliches heutzutage überall erhältlich. Eine natürliche Heizungsart besteht natürlich in der Verfeuerung von Holz, insbesondere, wenn es auf dem eigenen Grundstück etwa als Baumschnitt regelmäßig anfällt oder in benachbarten Forsten erhältlich ist.

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Gartenumgebung:

Der ökologisch bewusste Gartenhausbesitzer wird auch den Garten um sein Gartenhaus herum ökologisch gestalten. Bereich mit Wildwuchs, in denen Bienen lokale Bienenweide finden und Vögel Nahrung in Form von Beeren und Insekten, gehören dazu, ebenso wir vielleicht ein kleines Feuchtbiotop, falls es der Platz erlaubt.

Im Nutzgarten finden sich alte, lokale, samenfeste Sorten.

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